Bewohner können am Mittwoch, 10. Juli, wieder in ihre Wohnungen
20 Verletzte bei Brand in Hochhaus am Mannheimer Neckarufer

Busse stehen zur Evakuierung vor der Alten Feuerwache bereit.
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  • Busse stehen zur Evakuierung vor der Alten Feuerwache bereit.
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+++UPDATE+++
Mannheim. Nach dem Hochhausbrand am Mannheimer Neckarufer haben Fachleute das Gebäude am Dienstag, 9. Juli,  gesichtet und untersucht. Nach aktuellem Stand werden die Bewohnerinnen und Bewohner voraussichtlich am Mittwoch, 10. Juli, um 8 Uhr wieder zurück in ihre Wohnungen können, teilt die Stadt Mannheim mit.
Aktuell werden sämtliche Zugänge zum Müllschacht, die für die Löscharbeiten geöffnet wurden, versiegelt. Zeitgleich ist eine Firma damit beauftragt, das Gebäude Instand zu setzen. Dies wird aufgrund der Größe des Gebäudes voraussichtlich die ganze Nacht hindurch bis in den Morgen dauern.
Von den insgesamt rund 550 gemeldeten Bewohnern des Gebäudes sind aktuell rund 50 Personen in einem Hotel untergebracht. Auch für die kommende Nacht stehen rund 200 Hotelzimmer als Übernachtungsmöglichkeit zur Verfügung.
Der Info-Point im Foyer der Carl-Benz-Schule an der Neckarpromenade ist am Dienstag, 9. Juli, noch  bis 22 Uhr geöffnet.Bewohnerinnen und Bewohner, die dringend Dinge wie beispielsweise wichtige Medikamente aus ihren Wohnungen benötigen, haben zwischen 19 und 21 Uhr die Möglichkeit, sich in das Gebäude zu egeben. Am Haupteingang zum Gebäude wird die Hausverwaltung den Zu- und Ausgang registrieren und kontrollieren.

Die Brandursache ist laut Pressemitteilung der Stadt derzeit noch unklar. Der Schaden wird sich wohl auf mehrere hunderttausend Euro belaufen.
Die Bewohnerinnen und Bewohner werden gebeten, bei Fragen zum weiteren Vorgehen bitte nicht die Notrufnummern zu wählen.Die Hausverwaltung hat hierzu eine Hotline geschaltet: 0800 / 646 377 200. gai 

Mannheim. Nachdem es in einem der drei Hochhäuser an der Neckarpromenade am Morgen des 8. Juli gebrannt hat, müssen rund 500 Bewohner evakuiert werden. 20 Menschen sollen verletzt worden sein.
Die Verletzten wurden wegen des Verdachts auf Rauchvergiftung behandelt. Nach ersten Erkenntnissen entstand der Brand im Müllabwurfschacht in einem der unteren Stockwerke. In mehreren Wohnungen wurde kurz darauf Rauch gemeldet. 
Um 5.50 Uhr sei der Alarm bei der Feuerwehr eingegangen. Am Morgen und Vormittag waren knapp 70 Feuerwehrleute und 20 Kräfte vom Rettungsdienst vor Ort im Einsatz. Dessen Ende sei noch nicht abzusehen, weil der Zugang zum Müllentsorgungsschacht sehr schwierig sei. Aufgrund der bei den andauernden Löscharbeiten entstehenden hohen Rauch- und Rußentwicklung wurde die Evakuierung notwendig. 
Die Feuerwehr gehe dabei von Stockwerk zu Stockwerk und begleite die Bewohnerinnen und Bewohner, die sich bislang noch in dem Gebäude befinden, nach draußen. Für Personen, die nicht bei Familie oder Freunden unterkommen können, wird aktuell eine Aufenthaltsmöglichkeit in der Turnhalle des Ludwig-Frank-Gymnasiums eingerichtet, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Wie lange die Bewohnerinnen und Bewohner nicht in ihre Wohnungen zurückkehren können, ist derzeit noch nicht klar.
Vor der Alten Feuerwache wurde ein Informationsstand eingerichtet, an den sich die betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner wenden können. Dort erhalten sie alle aktuellen Informationen. gai

Busse stehen zur Evakuierung vor der Alten Feuerwache bereit.
Busse stehen zur Evakuierung vor der Alten Feuerwache bereit.

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