Filmfestival Mannheim-Heidelberg: Zehn Tage mit diesen Höhepunkten

Filmfestival Mannheim-Heidelberg: Auch "Traffic" wird gezeigt. Der Film ist der rumänische Oscar-Kandidat 2026. | Foto: IFFMH/MINDSET PRODUCTIONS/LUNANIME
  • Filmfestival Mannheim-Heidelberg: Auch "Traffic" wird gezeigt. Der Film ist der rumänische Oscar-Kandidat 2026.
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Filmfestival Mannheim-Heidelberg. 74 Langfilme aus über 50 Ländern: Das Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg (IFFMH) lädt von 6. bis 16. November 2025 zu seiner 74. Ausgabe ein.

Zum Festival werden ein breites Publikum und Filmschaffende aus aller Welt erwartet. Ein offener Austausch und ein vielfältiges Miteinander sollen sich im umfangreichen Rahmenprogramm widerspiegeln. Im Zeichen der Verbundenheit steht zudem die Aktion “IFFMH im Fluss” - eine Schifffahrt mit Kunst-Performance auf dem Neckar von einer Festivalstadt zur anderen und zurück.

Filmfestival Mannheim-Heidelberg: Deutschlandpremieren und Oscar-Kandidaten

Im Wettbewerb "On the Rise" zeigt das IFFMH traditionell 16 erste und zweite Langfilme aufstrebender Regietalente - allesamt als Deutschlandpremieren. In diesem Jahr ist die geografische und künstlerische Vielfalt besonders ausgeprägt. In gänzlich unterschiedlichen Kontexten geht es um migrantische und postmigrantische Erfahrungen, politische und private Umbrüche sowie soziale Missstände.

"Traffic", der rumänische Oscar-Kandidat 2026, wählt die Form eines Kunstraub-Films, um die prekäre Situation von Gastarbeiterinnen und Gastarbeitern sowie Saisonkräften in Westeuropa zu erfassen. Inhaltlich verbunden ist dieser Film mit dem israelischen Beitrag "Mama", der von einer polnischen Arbeitsmigrantin in Israel handelt. Die US-amerikanische Highschool-Komödie "Lemonade Blessing" hingegen handelt von einem jungen Mann, der zwischen streng katholischer Erziehung und erster Liebe seinen Weg finden muss.

Auch jenseits des Wettbewerbs hält das Programm  Deutschlandpremieren bereit: Allen voran den mexikanischen Film "On the Road" von David Pablos, der Gewinner der Orizzonti in Venedig ist ein kraftvoller, poetischer, queerer Roadmovie. Der ungarische Regisseur László Nemes, der mit seinem Debüt "Son of Saul" (2015) den Oscar für den besten fremdsprachigen Film gewann, ist mit der deutschen Premiere seines dritten Films "Orphan" vertreten.

Inspiriert durch die Vergabe des Deutschen Dokumentarfilmpreises hat das Festival seine Sektion Filmscapes erweitert und zeigt sechs dokumentarische Formate. Darunter Lana Dahers "Do you love me", der die Geschichte des Libanon zwischen Popmusik und Krieg rekonstruiert. Federico Cammarata und Filippo Foscarin hingegen begleiten in "Waking Hours" Schlepper und Flüchtlinge in der Dunkelheit der europäischen Wälder an der Grenze Ungarns. 

Young Actors Award für herausragenden Schauspiel-Nachwuchs

Der mit 10.000 Euro dotierte Young Actors Award wird von der Internationalen Jury sektionsübergreifend verliehen und ehrt herausragende Nachwuchsschauspielerinnen und Nachwuchsschauspieler. In diesem Jahr nominiert sind: Skye Alyssa Friedman (USA) als provozierende Teenagerin zwischen christlichem Glauben und Selbstfindung in Chris Merolas Coming-of-Age-Komödie "Lemonade Blessing", Noah Sayenko (Deutschland) für seine Rolle als Ex-Häftling mit intensiver Gefühlsdarstellung in Steffen Goldkamps Drama "Regen fiel auf nichts Neues" und Maksym Slivinskyi (Ukraine/Frankreich) für seine Performance in Robin Campillos queerer Coming-of-Age-Geschichte "Enzo" als Gastarbeiter mit nuanciertem Spiel zwischen jugendlicher Energie und Melancholie.

Neben den Filmvorführungen gibt es vielfältige Rahmenveranstaltungen und Events. Neu ist ein offenes Meet and Greet-Format mit Filmemacherinnen und Filmemachern, der internationalen Jury und dem Programm-Team. Am 7. November findet in Kooperation mit Partnerinstitutionen in Mannheim und Heidelberg erneut ein interkultureller Tag statt - mit einem jüdisch-interkulturellen Puppentheater für Kinder, einer Vernissage junger Fotografinnen und Fotografen in der Mannheimer Abendakademie, einem Konzert des Aramis Jugendorchesters sowie einer Führung durch die Ausstellung „Amazonien: Genesis in Gefahr“ des Künstlers Francisco Klinger Carvalho im Interkulturellen Zentrum Heidelberg. Gefeiert wird am Abend auf Einladung des Institut Français im Stadthaus Mannheim. Außerdem werden mehrere Podiumsgespräche stattfinden. [red/thk]

Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg (IFFMH)

Unter dem Credo New Film Experience wagt das Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg (IFFMH) seit 1952 neue, interdisziplinäre Perspektiven auf und durch Filmkunst. Damit sieht es sich nach der Berlinale als traditionsreichstes Filmfestival in Deutschland und setzt immer wieder bedeutende kulturelle, gesellschaftliche und politische Akzente. Als Publikums- und Kino-Festival lädt das IFFMH seine Besucherinnen und Besucher mit jeder Ausgabe dazu ein, die Rising Stars der internationalen Filmwelt zu entdecken sowie das Werk etablierter Filmemacherinnen und Filmemacher zu verfolgen und Filmkultur im Kontext anderer Künste zu erleben.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wo bekomme ich einen genauen Überblick über das gesamte Programm?
Es lohnt sich, auf der Homepage des 74. Internationalen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg unter www.iffmh.de zu stöbern. Dort gibt es auch detaillierte Informationen über die einzelnen Filme und das Rahmenprogramm.
Wo laufen die Filme und wo finden die weiteren Veranstaltungen statt?
Dafür wurden verschiedene Veranstaltungsstätten in Mannheim und in Heidelberg ausgewählt. Auch hier gibt es die detaillierte Infos online unter www.iffmh.de.
Wo gibt es Tickets?
Tickets gibt es an den offiziellen Vorverkaufsstellen in den bahnhofsnah gelegenen Tourist-Informationen in Mannheim und Heidelberg, an allen Reservix-Vorverkaufsstellen in der Region und online unter www.iffmh.de/tickets.
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Autor:

Thorsten Kornmann aus Karlsruhe

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