Bestes Fußballwetter im Karlsruher Wildpark / Bilder
Nullnummer zwischen KSC gegen Aue

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  • Foto: www.tmc-fotografie.de
  • hochgeladen von Jo Wagner

Karlsruhe. 29. Spieltag der Zweiten Liga, Nachholspiel, bestes Fußballwetter, sonnig, 17 Grad, die Teams (Aufstellung: siehe Foto) machen sich warm. Von der alten Haupttribüne steht nur noch ein Rest an der ehemaligen A-Blöcke. Ein etwas seltsames Bild: etwas Dach, Mauerwerk, Bagger, Schutt, ein Eingang ist noch sichtbar, nachdem die Teams das Feld verlassen haben, wird noch einmal der Platz gewässert - und im Hintergrund sind die Mannschaftbusse vom FC Erzgebirge Aue und dem KSC sichtbar.

Situation
Blick auf die Tabelle: Der KSC ist auf Platz 8, Aue auf 10. Ehrlich gesagt: Es dürfte wohl ein Spiel um die "Goldene Ananas" sein, Aue hat sich unlängst gerettet in der Liga, der KSC hat sich zuletzt etwas schwer getan mit den Spielen. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel war KSC-Trainer Christian Eichner jedoch zuversichtlich, trotz der deutlichen Niederlage (1 zu 4) im Hinspiel. Zumindest ein "interessantes Spiel" möchte Eichner von seinem Spiel sehen. Immerhin hat der KSC nach der Quarantäne nicht wirklich viele Optionen: Spiel, Training, Spiel... "Da bleibt nicht wirklich viel Zeit für die Regeneration", so der Trainer.

Blick auf das Stadion
Von Spiel zu Spiel lässt sich der Bau des Stadions immer besser erkennen. Jetzt ist die künftige Heimat der KSC-Fans schon gut angebunden an die neu entstandene Gegentribüne (am Adenauerring), die Stehplätze werden künftig in blauer Farbe leuchten, die Wellenrecher stehen, das Dach ist fertig, die Aussparungen für die Flutlichtmasten sind noch da, die verschwinden nach Fertigstellung des Dachrunds, denn dorthin kommt dann das Flutlicht. Vorbei die Zeit dann, in der die Masten weithin sichtbar über der Stadt leuchteten - und "Werbung" für den KSC in Karlsruhe machten.
Die Kassenhäuschen sind da, Zugangstore, Toiletten, Zugänge, Wege, Markierungen etc.: Das Spiel könnte vor Zuschauern stattfinden, aber noch sind die Stände im Stadion geschlossen. Erfreulicherweise gibt's für die Medienvertreter so eine kleines "Knabbertütchen" vom KSC, unterstützt unter anderem auch vom "Südstadt-Kiosk Seiz", mit Wasser, Keks und Nüsschen. Schöne Idee. Danke!

Zum Spiel
Der KSC ganz in Blau, Gegner Aue ganz in Weiß - wenn dieses "blau-weiß" kein gutes Omen ist heute!
Der KSC muss zunächst von der "falschen" Seite aus spielen, denn Aue gewinnt die Platzwahl - und der "alte KSC'ler" Dirk Schuster sieht das sicher für sich als gutes Zeichen, den KSC gleich "zu stören".
Von wegen passiv sein, Aue geht gleich drauf, steht gut, spielt nach vorne - mit Druck, und Gersbeck kann sich gleich zweimal auszeichnen, bei einem Kopfball - und bei einer Granate, die er aber sicher fängt.
Der KSC tut sich schwer, Aue ist im Vorwärtsgang, muss aber nach acht Minuten Samson für Gnjatic wechseln, der hat sich beim fallen am Arm verletzt, wird hinaus begleitet. Später heißt es, einen Bruch des Ellbogens.
Wenn der KSC, wie jetzt in der 19. Minute in Ballbesitz ist, macht er das Spiel aber nicht schnell genug, es fehlt auch die Bewegung der Mitspieler, die eher abwarten, statt in die Lücken zu starten. Das Geschrei, wie immer bei Spielen ohne Zuschauer, ist deutlich im Stadion zu hören - und von KSC-Seite aus auch deutlich lauter.
Schade, der KSC findet im Spiel nach vorne nicht wirklich den Takt - und auch Eichner wirkt unzufrieden, steht am Rand, die Arme verschränkt, beratschlagt sich mit seinen Co-Trainern.
In der 26. Minute schickt Eichner alle Auswechselspieler raus; warmmachen.
27. Goller kommt für Choi, der beim Gang raus leicht humpelt.
30. Die Sonne sticht jetzt, hätte mir doch die Sonnenbrille mitnehmen sollen...
Das Spielt ist jetzt häufiger in der Hälfte von Aue, doch das bedeutet nicht wirklich was, denn Aue hat an sich mehr vom Spiel. Aber Chancen sind nicht wirklich vorhanden, Ansätze ja!
Aue in Ballbesitz, Querpass, von links nach rechts, die Stationen durch, Schuster gefällt es wohl, er ist ruhig, Arme hinter dem Rücken verschränkt.
44. Ecke Aue, zu ungefährlich und zu lang, aus der Distanz wird dann abgezogen, deutlich drüber und seitlich versetzt.

Halbzeit
Verdientes 0 zu 0, ohne Aufreger, ohne Hochkaräter: Sommerkick.

46. Hofmann, der in der ersten Hälfte was abbekommen hat, bleibt draußen, Gueye kommt dafür.
Wie Halbzteit eins endete, so geht Halbzeit 2 los, doch der KSC setzt nach - und das macht sich gleich bemerkbar,
48. Querpass in der Abwehr von Aue, Goller geht dazwischen, läuft alleine auf Klewin im Tor zu, doch der verkürzt den WInkel, klärt im 1 gegen 1! Da hätte Goller mehr draus machen können! Das war die erste große Chance im Spiel

Eichner treibt hörbar an - und auch Gersbeck muntert auf: "Weiter Männer!"
So langsam beißt sich der KSC in der Hälfte von Aue fest, aber nur, wenn es schnell geht
Beispiel über rechts, scharfes Zuspiel in die Mitte, Batmaz (Rücken zum Tor) legt auf, Gondorf zieht ab aus 20 Metern , knapp links vorbei.
56. Wanitzek treibt den Ball, geht leicht in die Mitte, zieht auch aus 20 Metern ab, links vorbei
Lange Bälle werden jetzt auf Gueye gespielt, der will abtropfen lassen, aber zwei Versuche, zweimal zum Gegner, der Schwung  des Spiels wird so selber unterbunden.
Eichner wird lauter, klatscht aufmunternd in die Hände
62. Der KSC drückt dem Spiel seinen Stempel auf ... aber nicht so recht sichtbar!
70. kommt Galjen (sein erster Profi-Einsatz) für Batmaz
Das ist die 5. Ecke KSC, rechts, Heise, kommt in den 5er, geklärt, 6. Ecke. Aber auch die kommt nicht, prallt ab zu Wanitzek, der legt sich quer, zieht aus 18 Metern ab, rechts vorbei
75. Dreifach-Wechsel bei Aue, alle spielen lassen - und vielleicht kommt Aue nun wieder besser ins Spiel.
KSC schnell über rechts, zwei gegen ein-Situation, doch der Ball von Galjen kommt nicht an, da kommt noch ein Bein von Aue dazwischen.
Freistoß halbrechts, 18 Meter, Heise zieht mit der Sonne im Rücken ab, Klewin kann die Fäuste rausfahren.
Das hätte es für Aue sein können, der KSC drischt die Kugel aus dem 16er nach vorne, postwendend kommt das Ding zurück, ein  langer Kopfball, den Krüger in die Mitte legt, doch Zulechner kann das Ding nicht verwerten, der Ball geht drüber!
85. Beim KSC lässt es wieder nach, zu ungenau, zu wenig Druck, es war ein spielerisches Aufflackern, leider bislang nicht mehr.
87. Und wieder hätte Aue einen Big Point setzen können! In der Mitte kommt von links Krüger durch, doch Gersbeck kann das Ding aus 5 Metern gerade noch um den Pfosten drehen, Ecke für Aue!
Tolle Parade Gersbeck!
89. Krüger vernascht Jung im 16er, ein kurzer Arschwackler und er ist vorbei, zieht ab - aber wieder Gersbeck!
90. Freistoß Aue, 18 Meter, halbrechts, Riese legt sich das Ding hin, der KSC hat 5 Mann in der Mauer, einer liegt, das Ding kommt in den rechten Winkel - aber Gersbeck fischt sich das Ding fantastisch.
Gegenzug. KSC holt eine Ecke, doch die kommt - wioe die anderen - alles andere als gefährlich
Abpfiff

Nullnummer im Wildpark: Da haben beide Teams nicht viel Prickelndes gezeigt. Unterm Strich geht das so in Ordnung. Die Saison plätschert langsam aus. Jetzt muss der KSC zum HSV - und für die geht es noch um einiges, da könnten die Blau-Weißen den Hanseaten, gewissermaßen als Revanche für das Aufstiegsspiel damals - so richtig in die Suppe spucken!

Autor:

Jo Wagner

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