Slow Bike im Eisacktal: So wird der Brennerradweg zur Genuss-Tour

Slow Bike am Brennerradweg im Eisacktal mit Stopp in Klausen. | Foto: Thomas Roetting
  • Slow Bike am Brennerradweg im Eisacktal mit Stopp in Klausen.
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Slow Bike im Eisacktal. Slow Bike macht aus dem Brennerradweg eine entspannte Radreise, bei der unterwegs Kultur, Orte und Pausen wichtiger sind als Tempo und Kilometer.

Die Idee passt besonders gut zur Strecke vom Brenner bis nach Bozen, die laut der Tourismusgenossenschaft Klausen, Barbian, Feldthurns und Villanders auf rund 96 Kilometern durch das Eisacktal führt. Der Weg verläuft überwiegend asphaltiert auf einer ehemaligen Bahntrasse und geht fast durchgehend bergab. Das erleichtert ein gleichmäßiges, ruhiges Fahren, ohne dass eine sportliche Leistung im Vordergrund stehen muss.

Wer den Radweg nur als schnelle Verbindung betrachtet, lässt leicht das aus, was die Strecke im Alltag einer Reiseplanung oft entscheiden lässt: kurze Abstecher, Fotostopps, ein Museumsbesuch oder eine Einkehr. Gerade weil das Profil entspannt ist, bleibt mehr „Puffer“ für Orte am Weg.

Klausen als Slow-Bike-Stopp: Altstadt, Tafeln und kurze Wege

In Klausen führt der Radweg mitten durch die historische Altstadt. Dort erinnern Tafeln und Schneckensymbole mit Geschwindigkeitsbegrenzungen daran, bewusst langsam zu fahren. Praktisch bedeutet das, dass sich die Stadt auch schiebend gut erschließt, ohne Parkplatzsuche und ohne lange Umwege.

Typische Stopps, die sich für eine Slow-Bike-Etappe eignen, sind:

  • ein Rundgang durch die engen Gassen mit Bürgerhäusern und kunstvollen Fassaden
  • Blick auf den Säbener Berg mit dem Kloster Säben als prägendem Orientierungspunkt
  • ein Besuch im Stadtmuseum, das unter anderem den Loretoschatz zeigt

Nach dem gemütlichen Teil bleibt Spielraum, die Tour je nach Kondition auszubauen. Im Eisacktal gibt es zusätzlich abwechslungsreiche Bikerouten, von aussichtsreichen Almen bis zu sportlichen Anstiegen. Damit lässt sich eine Reise so planen, dass sich Genuss-Abschnitte und fordernde Höhenmeter getrennt kombinieren lassen.

Für Pausen nach dem Radtag setzt Klausen auf kurze Wege in der Altstadt. Cafés, Gasthäuser und kleine Geschäfte bieten typische Stopps wie Espresso am Morgen, Eis am Nachmittag oder regionale Spezialitäten in historischen Gassen.

Weitere Informationen zur Region stehen unter https://www.klausen.it. Wer das Tempo bewusst reduziert, nimmt vom Brennerradweg vor allem mehr Eindrücke mit und kommt dennoch entspannt ans Ziel.

Autor:

Meike Jakob aus Landau

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