Nach Keimfunden im Kreis: So steht es um die Wasserqualität in Kaiserslauterns Freibädern
- Die Wasserqualität in der Waschmühle (Foto) und im Warmfreibad wird regelmäßig überprüft. Auffälligkeiten wurden bislang nicht festgestellt
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Kaiserslautern. Nach den Becken- und Bädersperrungen in mehreren Freibädern des Landkreises Kaiserslautern stellen sich viele Badegäste dieselbe Frage: Wie sicher sind die Kaiserslauterer Freibäder? Die Stadt gibt Entwarnung. Sowohl die Waschmühle als auch das Warmfreibad werden regelmäßig kontrolliert. Auffälligkeiten oder Grenzwertüberschreitungen wurden bislang nicht festgestellt.
So oft werden die Freibäder kontrolliert
Die Kontrollen erfolgen durch das Gesundheitsamt sowie die Wasserver- und Entsorgungsgesellschaft Kaiserslautern (WVE), teilt die Pressestelle mit. Wie häufig die Wasserqualität überprüft wird, richtet sich nach den gesetzlichen Vorgaben und der Art des jeweiligen Bades oder Gewässers. Darüber hinaus können bei besonderen Vorkommnissen oder Auffälligkeiten zusätzliche Untersuchungen angeordnet werden.
In der Waschmühle und im Warmfreibad seien bislang (Stand 6. Juli) keine entsprechenden Auffälligkeiten festgestellt worden. Das Bakterium Pseudomonas aeruginosa war zuletzt in mehreren Freibädern im Landkreis Kaiserslautern nachgewiesen worden und hatte dort vorsorgliche Sperrungen einzelner Becken zur Folge. Sollten Untersuchungsergebnisse Anlass zu Maßnahmen geben, werden diese umgehend umgesetzt und die Öffentlichkeit informiert, teilt die Stadt mit.
Auf diese Keime und Werte wird das Wasser untersucht
Die Wasserqualität wird anhand mikrobiologischer sowie chemisch-physikalischer Parameter überwacht. Im laufenden Badebetrieb kontrolliert der Badbetreiber kontinuierlich die Hygienehilfsparameter, insbesondere freies Chlor, gebundenes Chlor und Gesamtchlor, den pH-Wert und weitere. Die mikrobiologischen Untersuchungen umfassen insbesondere Pseudomonas aeruginosa, Escherichia coli und – je nach Anlagentyp – Legionella pneumophila.
Die geltenden Grenzwerte ergeben sich nach Angaben der Stadt aus bundesweiten gesetzlichen Regelungen und technischen Normen. Nach aktuellem Stand liegen in den beiden Kaiserslauterer Freibädern keine Grenzwertüberschreitungen vor, so die Pressestelle.
Gesundheitsamt und WVE überwachen die Wasserqualität
Dagegen überwacht der Badbetreiber im laufenden Betrieb die chemisch-physikalischen Hygienehilfsparameter, um eine sichere Wasseraufbereitung zu gewährleisten. Die mikrobiologischen Untersuchungen werden durch die WVE durchgeführt, die die Ergebnisse an das Gesundheitsamt übermittelt und Auffälligkeiten unverzüglich meldet.
Die WVE arbeite eng mit dem Gesundheitsamt zusammen, teilt die Pressestelle mit. Das Gesundheitsamt überwache unabhängig davon die Einhaltung der gesetzlichen Hygieneanforderungen und kann ergänzend eigene amtliche Kontrollen durchführen.
So erfahren Badegäste von möglichen Einschränkungen
Über mögliche Einschränkungen, Schließungen oder Änderungen der Öffnungszeiten informiert die Stadt Kaiserslautern auf ihrer Internetseite unter https://www.kaiserslautern.de/ sowie über Pressemitteilungen und ihre Social-Media-Kanäle. red/lmo
Autor:Monika Klein aus Kaiserslautern |
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