European Wildlife Film Awards 2027: Diese 12 Naturfilme sind nominiert
- Symbolbild: Naturdokus gezielt auswählen: Die zwölf nominierten Filme der European Wildlife Film Awards 2027 im schnellen Überblick.
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European Wildlife Film Awards 2027. Die wichtigste Antwort für die Film-Planung steht fest: Für die EWFA 2027 sind zwölf europäische Naturdokumentationen nominiert, die ab Februar in Hamburg gezeigt werden und am Sonntag, 7. Februar, ausgezeichnet werden.
Hinter dem Wettbewerb steht die Deutsche Wildtier Stiftung als Ausrichterin. Eine unabhängige Jury hat die Nominierungen in vier Kategorien vergeben. Insgesamt sind 47.500 Euro Preisgeld ausgeschrieben. Eingereicht wurden Filme aus 33 Ländern, darunter zwölf Produktionen in Spielfilmlänge.
Wer Naturdokus im Kino schauen möchte, kann sich die Vorführreihe vormerken: Die zwölf nominierten Filme sowie 32 weitere Einreichungen laufen ab Februar jeweils am Naturfilm-Mittwoch in der Botschaft der Wildtiere in der Hamburger HafenCity. Zusätzlich gibt es eine Publikumswahl mit Preisvergabe bei der EWFA-Gala 2028.
Diese Filme sind für die European Wildlife Film Awards 2027 nominiert
- Kategorie Tierwelt (15.000 Euro): „Quallen – Hirnlos, aber oho“ (Regie: Sebastien Lafont), „The Golden Fleece“ (Regie: Roberto Palozzi), „The Journey of the Blue Fox“ (Regie: Claudia Zenkert, Katri Rannastu, Carl Herdenberg).
- Kategorie Biodiversität (10.000 Euro): „Kingdom of Fish – Living Sea“ (Regie: Martin Falklind), „Magisches Frankreich – Von der Normandie zur Bretagne“ (Regie: Heike Grebe, Michael Riegler), „The Wildlife in the Mountains of Spain“ (Regie: José Antonio Vallejo Oreja).
- Kategorie Naturschutz (10.000 Euro): „Lupi Nostri“ (Regie: Samer Angelone), „Mythos Großglockner – Im Wandel der Zeit“ (Regie: Andrea Albrecht), „The Cry of the Eider“ (Regie: Kimmo Ohtonheimo).
- Kategorie Beste Story (5.000 Euro): „Das Flüstern der Wälder“ (Regie: Vincent Munier), „Hillswick: Beyond the Tides“ (Regie: Roman Willi, Matteo Clarke), „Watching People Watching Birds“ (Regie: Ulrike Franke, Michael Loeken).
Die Jury setzt sich laut Veranstalterin aus Dr. Katrin Vohland (Naturhistorisches Museum Wien), der Naturfilmproduzentin Melanie Haft, der Biologin und Journalistin Dagny Lüdemann, dem Filmproduzenten Arnd Greve und dem Verhaltensbiologen Prof. Dr. Heiko G. Rödel zusammen.
Neben den Nominierungen hat die Jury die Dokumentation „No Shade in the Forest“ (Regie: Volodymyr Tykhyy) ausdrücklich lobend erwähnt. Begründet wird das mit dem Thema des Films, der Natur-Schäden durch den Krieg in der Ukraine in den Fokus rückt.
Wer die komplette offizielle Auswahl nachsehen möchte, findet den Überblick hier: https://www.europeanwildlifefilmawards.eu/de/wettbewerb-2027. Für den Alltag bedeutet das vor allem: Ab Februar lässt sich die eigene Naturfilm-„Merkliste“ gezielt nach den zwölf EWFA-Nominierten zusammenstellen.
Autor:Meike Jakob aus Landau |