Großeinsatz gegen Schwarzarbeit in Köln: Sechs Männer verhaftet
- Bei einem Einsatz gegen Schwarzarbeit haben Ermittler auch größere Mengen Bargeld beschlagnahmt.
- Foto: Hauptzollamt Köln/dpa
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Köln. Ein Großeinsatz von Zoll und Staatsanwaltschaft gegen mutmaßliche Schwarzarbeit in der Logistikbranche hat zu mehreren Festnahmen geführt. Ermittler nahmen sechs Männer fest und durchsuchten zahlreiche Wohnungen und Firmen.
Seit den frühen Morgenstunden durchsuchten mehr als 560 Einsatzkräfte insgesamt 55 Wohn und Geschäftsräume. Der Schwerpunkt der Razzien lag im Raum Köln. Weitere Durchsuchungen gab es auch in mehreren Städten in Nordrhein Westfalen sowie in Hessen, Bayern, Niedersachsen, Baden Württemberg und Berlin.
Insgesamt richten sich die Ermittlungen gegen 38 Beschuldigte. Vierzehn von ihnen stehen im Verdacht, Beschäftigte nicht oder falsch zur Sozialversicherung angemeldet und Schwarzlöhne gezahlt zu haben. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Köln beläuft sich der mutmaßliche Schaden auf rund 34 Millionen Euro.
Waffen, Gold und Bargeld sichergestellt
Während der Durchsuchungen stellten die Einsatzkräfte zudem umfangreiche Vermögenswerte sicher. Nach Angaben der Ermittler wurden Werte von mehr als 30 Millionen Euro blockiert. Dazu zählen unter anderem Gold und größere Mengen Bargeld.
Neben Unterlagen fanden die Ermittler auch Waffen. Laut Staatsanwaltschaft wurde sogar ein Maschinengewehr entdeckt. Die Auswertung der sichergestellten Beweise dauert an. Eine abschließende Bewertung der Vorwürfe steht noch aus. Die Ermittlungen laufen weiter. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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