Beinahe-Drama am Bahnhof Göppingen: Zug stoppt gerade noch rechtzeitig
- Die Polizei ermittelt nach einem Vorfall am Göppinger Bahnhof. (Symbolbild)
- Foto: Sven Hoppe/dpa
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Göppingen. Am Bahnhof Göppingen ist ein Mann nur knapp einem schweren Zugunfall entgangen. Ein Lokführer stoppte einen einfahrenden Regionalzug rechtzeitig, nachdem er einen 27-Jährigen auf der Bahnsteigkante sitzen sah.
Der Vorfall ereignete sich am Dienstag, 14. April. Nach Angaben der Polizei saß der Mann auf dem Boden eines Bahnsteigs und ließ die Beine über der Bahnsteigkante baumeln. Der Lokführer bemerkte die Situation früh, gab mehrere Achtungspfiffe ab und leitete eine Schnellbremsung ein. Der Zug kam etwa zehn Meter vor dem Mann zum Stillstand.
Der 27-Jährige stand anschließend auf und ging zurück auf den Bahnsteig. Ein privat reisender Beamter der Bundespolizei sowie ein Zollbeamter griffen ein und kontrollierten den Mann. Laut Polizei stand er mutmaßlich unter Drogeneinfluss. Er wurde in eine Klinik gebracht.
Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.
Polizei warnt vor Gefahr an Bahnsteigen
Der Aufenthalt direkt an der Bahnsteigkante kann lebensgefährlich sein. Nach Angaben der Polizei unterschätzen viele Menschen die Sogwirkung von ein- und durchfahrenden Zügen.
- Ausreichend Abstand zur Bahnsteigkante halten
- Die weiße Sicherheitslinie nicht überschreiten
- Kinder und Gepäck immer hinter der Linie behalten
Die weiße Markierung auf Bahnsteigen zeigt den empfohlenen Sicherheitsabstand zum Gleis. Dieser Bereich sollte grundsätzlich freigehalten werden. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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