Hass. Hetze. Hoffnung.: Die Doku über anti-asiatischen Rassismus

Der Zweiteiler „Hass. Hetze. Hoffnung.“ greift den Fall Li Yángjié auf und zeigt, wie anti-asiatischer Rassismus in Deutschland wirkt. | Foto: Nopphon/stock.adobe.com
  • Der Zweiteiler „Hass. Hetze. Hoffnung.“ greift den Fall Li Yángjié auf und zeigt, wie anti-asiatischer Rassismus in Deutschland wirkt.
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Hass. Hetze. Hoffnung. Der Mord an der chinesischen Studentin Li Yángjié 2016 in Dessau steht im Zentrum einer zweiteiligen Dokumentation, die sich mit den gesellschaftlichen Hintergründen von Rassismus beschäftigt. Der Film beleuchtet dabei auch Alltagsrassismus gegenüber asiatisch gelesenen Menschen und die stereotype Sexualisierung.

Am 2. Mai um 22.20 Uhr läuft „Hass. Hetze. Hoffnung.“ bei RTLZWEI und parallel auf RTL+. Am 24. April erhielt der Zweiteiler den Grimme-Preis 2026 in der Kategorie Information & Kultur.

Wie Teil eins den Fall in Dessau rekonstruiert

Im ersten Teil rekonstruiert die Dokumentation die Ereignisse rund um den Fall in Dessau: Während ihres Studienaufenthalts wird Li Yángjié Opfer eines Gewaltverbrechens und schließlich getötet. Von dort aus rückt der Film zentrale Fragen in den Fokus, darunter, wie über den Fall gesprochen wurde und welche Stimmen dabei Gehör fanden. Dabei geht es auch um den Blick auf gesellschaftliche Vorurteile gegenüber asiatischen Frauen. Im Mittelpunkt steht, welche Rolle diese Bilder in der öffentlichen Wahrnehmung spielten.

Hass. Hetze. Hoffnung.: Stimmen aus Community, Aktivismus und Wissenschaft

Der zweite Teil weitet den Blick auf die Lebensrealität asiatisch gelesener Menschen in Deutschland. Unterschiedliche Generationen berichten von Erfahrungen zwischen subtiler Ausgrenzung und offener Gewalt, besonders sichtbar wurden diese Muster auch während der Corona-Pandemie.

Stimmen aus Aktivismus und Wissenschaft sowie Betroffene selbst ordnen die Entwicklungen ein und zeigen, wie aus Erfahrungen von Diskriminierung neue Formen von Selbstermächtigung entstehen können. Entwickelt und umgesetzt hat den Zweiteiler ein Team junger Filmschaffender in Zusammenarbeit mit der deutsch-asiatischen Community.

Wer hinter dem Zweiteiler steht

Die Autorinnen Linda Kokkores und Lillian Malan, Autor Philipp Link von Gute Zeit Film sowie die Regisseurinnen Claudia Tuyet Scheffel und Quynh Lê Nguyen realisierten die Dokumentation in Zusammenarbeit mit NEOS Film. Als Redakteurin bei RTLZWEI arbeitete Kristin Mager an dem Projekt.

„Hass. Hetze. Hoffnung.“ läuft am 2. Mai um 22.20 Uhr bei RTLZWEI und auf RTL+. [red]

Autor:

Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern

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