18,4 Millionen Euro für mehr Schulsozialarbeit
Unterstützung in der Pandemie

Das Land beteiligt sich an der Finanzierung der Schulsozialarbeit an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen
  • Das Land beteiligt sich an der Finanzierung der Schulsozialarbeit an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen
  • Foto: Markus Spiske/Pixabay
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Rheinland-Pfalz. „Kinder und Jugendliche haben durch die Corona-Pandemie enorme Einschränkungen hinnehmen müssen. Es ist deshalb umso wichtiger, dass wir ihnen jetzt so viel Normalität wie möglich und vor allen Dingen so viel Präsenzunterricht wie möglich bieten. Die Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter spielen hierbei eine wichtige Rolle. Sie ergänzen die Teams an den Schulen und unterstützen die gesamte Schulgemeinschaft, vor allem unsere Schülerinnen und Schüler. Auch 2022 beteiligt sich das Land deshalb mit insgesamt rund zehn Millionen Euro an der Finanzierung der Schulsozialarbeit an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen“, kündigte Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig in Mainz an.

Für allgemeinbildende Schulen, die den Abschluss der Berufsreife anbieten, also Realschulen plus, Integrierte Gesamtschulen und Förderschulen mit dem Schwerpunkt „Lernen“, stehen Mittel in Höhe von sieben Millionen Euro zur Verfügung. Die Bewilligungen gehen jetzt in die Post.

„Schulen sind Orte der Bildung und des sozialen Miteinanders, Schulen sind die Orte, an denen gesellschaftliche Ungleichheiten ausgeglichen werden können. Gerade während der Pandemie sind Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter wichtige Anlaufstellen für unsere Schülerinnen und Schüler, aber auch ihre Familien“, so die Ministerin, die zudem die Bedeutung multiprofessioneller Teams betonte: „Unsere Schulen arbeiten mehr und mehr interdisziplinär – sie profitieren von multiprofessionellen Teams. Dazu gehört neben der Schulsozialarbeit auch die Schulpsychologie, die während der Pandemie ebenfalls eine ganz zentrale Rolle spielt.“

Zusätzlich zu den jetzt bewilligten Mitteln in Höhe von zehn Millionen Euro stehen den Kommunen im aktuellen und im kommenden Schuljahr über das Landesprogramm „CHANCEN@lernen.rlp“ weitere knapp 8,4 Millionen Euro für sozialpädagogische Angebote in Schulen zur Verfügung. Damit können neben zusätzlichen Stellen für Schulsozialarbeit unter anderem Gruppenangebote für Schüler, Elternarbeit, aber auch die Begleitung und Vermittlung von Schülern in eine Ausbildung finanziert werden.

CHANCEN@lernen.rlp ist das rheinland-pfälzische Programm, in das die vom Bund im Rahmen des Aktionsprogramms „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche in den Jahren 2021 und 2022“ zur Verfügung gestellten Mittel einfließen.

Schulsozialarbeit gehört zur Kinder- und Jugendhilfe und fällt damit in den Aufgabenbereich der Kommunen. Insgesamt unterstützt das Land diese bei der Finanzierung der Schulsozialarbeit an allgemeinbildenden Schulen (sieben Millionen Euro) sowie an berufsbildenden Schulen (drei Millionen Euro). Darüber hinaus gibt es den Unterstützungsfonds des Landes von zehn Millionen Euro, über den die Kommunen unter anderem Integrationshelfer und Schulsozialarbeit finanzieren können, das sind insgesamt also rund 20 Millionen Euro jedes Jahr, die Kommunen und Lehrkräfte vor Ort entlasten. Über CHANCEN@lernen.rlp kommen in den Schuljahren 2021/2022 und 2022/2023 dazu noch weitere knapp 8,4 Millionen Euro für sozialpädagogische Angebote in Schulen.

Förderjahr 2022: Insgesamt wurden an die Jugendämter bislang rund 6,5 der insgesamt sieben Millionen Euro zur Förderung von rund 213 Stellen beziehungsweise Vollzeitäquivalenten an 250 allgemeinbildenden Schulen, die den Berufsreifeabschluss anbieten, bewilligt. Dazu kommen nun noch die 8,4 Millionen Euro aus dem Programm CHANCEN@lernen.rlp. ps

Weitere Informationen:

Weitere Informationen finden Interessierte unter www.rlp.de

Autor:

Jessica Bader aus Ludwigshafen

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