Mahnmal

Beiträge zum Thema Mahnmal

Lokales
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Projekt Zwangsarbeiter in Ettlingen
Thomas Fedrow: Unrecht niemals vergessen!

Unrecht niemals vergessen! Während der Zeit des deutschen Faschismus wurden in Ettlingen über 3000 Menschen, davon 800 Frauen, aus 16 Nationen, Kriegsgefangene, Ausländer, die auf formal freiwilliger Basis nach Deutschland kamen und Zwangsarbeiter zur Sicherung der Kriegsproduktion und zur Arbeit in der Land- und Forstwirtschaft, in Handel und Handwerk, in privaten Haushalten sowie in der Stadtverwaltung gezwungen. Die meisten waren aus Frankreich und der Sowjetunion. 250 Ettlinger Arbeitgeber...

Lokales
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Zwangsarbeiter in Ettlingen im Dritten Reich
Thomas Fedrow: „Mitten im Alltag waren 3.000 Menschen“

„Im Jahr 2000 richtete die Bundesregierung die Stiftung - Erinnerung, Verantwortung und Zukunft - ein, die das Ziel hat ehemalige NS-Zwangsarbeiter finanziell zu entschädigen“, so Andreas Schulz, Fachreferent der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg im vollen Kirchenschiff der Paulusgemeinde Ettlingen. Pfarrer Dr. Weidhas sprach sich in seinem Grußwort für Menschlichkeit und gelebte Erinnerungskultur aus. Eingeladen hatte die Deutsch-Russische Gesellschaft Ettlingen e.V. und...

Lokales
„Mahnmale von unten“: Im Landauer Stadtgebiet werden bald 154 Stolpersteine an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern.

Nächste Stolpersteinverlegung in Landau am Samstag, 13. April
„Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“

Landau. „Mahnmale von unten“ nennt der Kölner Künstler Gunter Demnig die Stolpersteine, die er seit dem Jahr 1992 in ganz Europa verlegt. In Landau erinnern bald 254 solcher Steine an die Opfer des Nationalsozialismus. Am Samstag, 13. April, kommt Demnig zur dreizehnten Verlegung nach Landau und lässt in der Westbahnstraße insgesamt 14 Stolpersteine in den Boden ein. Die Verlegung beginnt um 10 Uhr vor dem Anwesen in der Westbahnstraße 24. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich...

Lokales
 Eine klingende Licht- und Wasserskulptur von Ingo Bracke soll an die Zerstörung der Synagoge in Kaiserslautern erinnern  Foto: Thomas Frey / ps

Künstlerische Installation auf dem Synagogenplatz Kaiserslautern
Leerstelle_Reflexion

Installation. 1848 wurde die erste Synagoge in Kaiserslautern errichtet. Der neue, repräsentative Bau im maurisch-byzantinischen Stil wurde 1886 eingeweiht. Unter dem Vorwand, die heutige Fischerstraße für Aufmärsche zu nutzen, ließ der Bürgermeister Richard Imbt diesen ab dem 29. August 1938 abreißen und schließlich am 8. Oktober sprengen. 2002 entstand im Zuge der Neugestaltung des Platzes ein Mahnmal zum Gedenken an die jüdischen Opfer in Kaiserslautern während der Zeit des...

Lokales
Künstler Gunter Demnig beim Verlegen der ersten Stolpersteine in Speyer.
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„Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“
Erste Stolpersteinverlegung in Speyer

Speyer. Nach jahrelangen Diskussionen und monatelanger Recherche wurden am Freitag, 11. Mai 2018, in Anwesenheit von Enkeln und Urenkeln aus Jerusalem und Speyer in Erinnerung an die Familien Mühlhauser, Grünberg und Schultheis insgesamt 16 Stolpersteine verlegt.Die handgefertigten Stolpersteine sind ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig, der diese am Freitag in Speyer auch selbst verlegt hat. „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“, zitiert Gunter Demnig den Talmud....

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