Prof. Michael Nagy verabschiedet
Perizat Daglioglu neue Präsidentin der HdWM in Mannheim

Von links: Thiemo Fojkar, Melis Sekmen, Wolfgang Dittmann, Prof. Perizat Daglioglu, Prof. Michael Nagy, Georg Mehl, Prof. Rupert Felder.  Foto: Franz Motzko.
  • Von links: Thiemo Fojkar, Melis Sekmen, Wolfgang Dittmann, Prof. Perizat Daglioglu, Prof. Michael Nagy, Georg Mehl, Prof. Rupert Felder. Foto: Franz Motzko.
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Mannheim. Die Hochschule der Wirtschaft für Management (HdWM) in Mannheim hat eine neue Präsidentin: Prof. Dr. Perizat Daglioglu folgt Prof. Dr. Michael Nagy im Amt. In einer Feierstunde überreichte der Geschäftsführer der HdWM, Wolfgang Dittmann, die Berufungsurkunde. In seiner Würdigung ging Dittmann auf den beruflichen Werdegang der neuen Präsidentin ein. Zum Abschied von Prof. Nagy sprach Dittmann von Wehmut, Erinnerungen, Emotionen, akademischem Ethos und vom bemerkenswerten Fortschritt, den die HdWM in den letzten Jahren genommen habe.
Melis Sekmen, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen im Mannheimer Gemeinderat, würdigt die Verdienste von Prof. Nagy und seines Vorgängers, dem HdWM-Gründungspräsidenten, Prof. Dr. Franz Egle. Sie komme in Vertretung des Mannheimer Oberbürgermeisters, Dr. Peter Kurz, und sie begleite den Aufbau und die Fortentwicklung der HdWM mit großer Aufmerksamkeit. Als besonders innovative Hochschule zeige sich die HdWM durch ihre neuen Konzepte, wie jüngst das ausbildungsintegrierte Studium, das ein Studium und eine Berufsausbildung miteinander kombiniert. Das gesellschaftliche Engagement der HdWM erkenne man daran, dass die HdWM als erste Hochschule über 50 Flüchtlingen ein Studium ermöglicht habe.
Der Vorsitzende des Kuratoriums der HdWM, Prof. Dr. Rupert Felder, ging in seinem Statement auf die Herausforderungen der Digitalisierung ein. Am Beispiel seines Unternehmens, der Heidelberger Druckmaschinen AG, spannte er einen Bogen von Technologieführerschaft zur digitalen Transformation. Über Prof. Nagy führte Prof. Felder aus, dass er quasi die Neuerfindung der Arbeits- und Unternehmenswelt möglich gemacht habe. 
„Ich komme aus einer Arbeiterfamilie und konnte nur über meine eigene Begabung ein Studium angehen“, sagt Prof. Nagy. „Ich möchte alle jungen Menschen dazu ermuntern, die ersten Akademiker in ihren Familien zu werden. Die riesigen Begabungspotenziale in eher bildungsfernen Familien zu erschließen, wollen wir als Chance begreifen. Was mein Wirken an der HdWM betrifft, freue ich mich besonders darüber, dass es mir gelungen ist, neue Studiengänge einzuführen“. Hinzu kam die Initiative „Karriere inklusive“, die es Menschen mit Handicap ermöglicht, ein Studium anzugehen. 30 junge Menschen konnten davon bereits profitieren. Ermöglicht wird dies durch das finanzielle Engagement der Marie-Luise und Normann Stassen Stiftung.
An die neue Präsidentin gewandt, sprach Dittmann von einer „Interkulturellen Vorreiterin“ und Säule der Hochschule. Sie habe geradezu eine „International-Interkulturelle Erfolgsgeschichte“ geschrieben. Prof. Daglioglu: „Meinen beiden Vorgängern habe ich sehr viel zu verdanken. Ich betrachte dies als ein großes Geschenk, gleichzeitig aber auch als eine Herausforderung, die HdWM auch in Zukunft auf ihrem Erfolgskurs weiterzuführen“. ps

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