5. Internationales deutsch-chinesisches Schlossfestival für Musik
Music Made in Germany - by China

Die Teilnehmer aus dem letzten Jahr.

Mannheim. Unermüdlich messen sich die Länder im Wettkampf um die besten Leistungen, die meisten Patente, die größten Exportzahlen oder das beste Bildungssystem. An diesem gegenseitigen Vergleich kommt auch die Musik nicht vorbei.
Am Sonntag, den 11. August ab 11 Uhr treten im Rittersaal des Mannheimer Schlosses eine internationale Konkurrenz um das beste musikalische Können gegeneinander an. Alle Instrumente dürfen sich messen. Eine Delegation von über zwanzig jungen Chinesen möchte sich mit den Ländern außerhalb Chinas vergleichen. Dabei wird ein hohes Niveau, wie vergleichbar das der Landesebene Jugend Musiziert, erwartet.
Denn der chinesische Ehrgeiz ist nicht zu unterschätzen. Vorab lassen sich die chinesischen Teilnehmer mit Masterclasses an der privaten Musikschule TonARTe – die auch Mitveranstalter des Wettbewerbes ist – vorbereiten. Der Wettbewerb richtet sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene jeder Herkunft und Nationalität, setzt ein hohes musikalisches Können an einem Instrument (egal welches Genre) oder Gesang voraus und soll die
unüberwindbaren Grenzen der Sprache zwischen Chinesisch und Europäisch mittels Musik – der Universalsprache aller – symbolisieren.
„Wir erwarten ein hohes Niveau“, so Schulleiter Thomas Rolke „letzten Wettbewerb gewann die Bundespreisträgerin Leena Camille Harim (Geige), dieses Jahr erwarten wir erstmals auch Teilnehmer der Normal University of Bejing.“ Ein solches Niveau muss durch eine fachkundige Jury bewertet werden. Die Jury ist daher mit regionalen Musikgrößen wie dem Komponisten Peter Seiler, der Mezzo-Sopranistin des NTM Marie-Belle Sandis, Klavierprofessor Mathias Leber, der auch als Klavierspieler Xavier Naidoos bekannt ist, sowie Thomas Rolke als Mitveranstalter, besetzt. Da die Teilnahme der extra hierfür eingereisten Chinesen von sehr großer Bedeutung ist, erwarten wir auch bei diesem Wettbewerb – ähnlich wie vormals – den Besuch eines chinesischen Konsuls der Frankfurter Botschaft. Nach dem Ende des Wettbewerbs um 15.30 Uhr geht die Jury in Klausur, um die Preisträger nach einem ausgeklügelten Punktesystem auszumachen. In dieser Zeit, bis der offizielle Teil um 17.30 Uhr eingeleitet wird, erfolgt eine spannende Pause. Ab 17.30 Uhr wird die Preisverleihung und das Siegervorspiel durch die offizielle Stadtvertretung des Gemeinderatmitgliedes, Thorsten Riehle der Stadt Mannheim und dem chinesischen Konsul miteröffnet und geht dann mit einer Konzerteinlage bis 19 Uhr dem Ende der Veranstaltung zu.
Als „Unesco City of Music“ versteht sich ein solches Internationales Musikfestival als Bereicherung des gegenseitigen kulturellen Austausches zwischen China und Mannheim und die Repräsentation und Unterstützung durch die Stadt Mannheim als selbstverständlich. ps

Autor:

Laura Seezer aus Mannheim

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