Kulturfestival von 9. bis 25. November
Das Beste aus Finnland

Die Performancegruppe „Oblivia“ hat gleich mehrere Auftritte.  Foto: Gaier
  • Die Performancegruppe „Oblivia“ hat gleich mehrere Auftritte. Foto: Gaier
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Mannheim. Vom 9. bis 25. November findet in der Metropolregion Rhein-Neckar zum ersten Mal das Kunst- und Kulturfestival „Kultur aus Finnland“ statt. Besucher können in 14 kulturellen Einrichtungen zeitgenössisches künstlerisches Schaffen aus Finnland erleben: neben literarischen Vorträgen und Lesungen auch in Ausstellungen, bei Performances, Street Art sowie bei filmischen und musikalischen Darbietungen. Zentrum der über zweiwöchigen Veranstaltungsreihe ist die Doppelausstellung „Considering Finland“, die Exponate finnischer Künstler im Port25 in Mannheim und im Kunstverein Ludwigshafen zeigt.
Ausstellungseröffnung ist am 9. November um 19 Uhr im Port25 – Raum für Gegenwartskunst in Mannheim. „Wir zelebrieren gleich zwei Eröffnungsfeiern – einmal im Port25 und knapp zwei Stunden später im Kunstverein Ludwigshafen“, sagt Dr. Laura Hirvi, Leiterin des Finnland-Instituts in Deutschland, welches das Festival in die Region gebracht hat. Beide Einrichtungen sind Orte der Doppelausstellung „Considering Finland“. Am Samstag, 10. November, finden weiterhin Künstlervorträge und das Waldgeist-Dinner – eine kulinarische Reise in die finnische Natur mit Starkoch Jyrki Tsutsunen – statt, bevor die Swing-Party „La Nuit Bohème“ mit der Antti Sarpila Swing-Band den Tag abrundet. Ausklingen wird das Eröffnungswochenende am Sonntag mit dem Konzert des finnischen Duo Valos, das Tango und finnische Klassiker frisch, neu und abwechslungsreich interpretiert.
„Und das ist dann der Startschuss für zwei spannende Wochen voll von finnischer Kunst und Kultur“, verspricht Hirvi. „Wir sind überwältigt, dass sich so viele kulturelle Institutionen im Rhein-Neckar-Dreieck für das Thema Finnland begeistern“, so die Institutsleiterin weiter. Neben dem Port25 werden in Mannheim unter anderem die Alte Feuerwache, Zeitraumexit, das EinTanzHaus, die Stadtbibliothek, Stadt. Wand. Kunst und sogar das Nationaltheater am Festival teilnehmen.
Das Festival will die Brücke schlagen zwischen Klassikern wie dem Volksepos „Kalevala“ und modernen künstlerischen Happenings wie dem Waldgeist-Dinner, Comic-Workshops, dem Live Mural Painting des Street Art-Künstlers EGS und zeitgenössischer Bühnenkunst wie Performances und Circus. Außerdem erwarten die Zuschauer in den Ausstellungen vielgestaltige Medienkunst und Fotografie, Gespräche mit den Künstlern und ein Filmabende.ps/gai

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