Corona in Ludwigshafen
Ausgangsperre verlängert

Die aktuellen Coronavirus-Fallzahlen für die Region
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Update vom Freitag, 9. April:

Ludwigshafen setzt Allgemeinverfügung fort

Im Zuge der dauerhaft hohen Anzahl von Corona-Neuinfektionen schreibt die Stadtverwaltung Ludwigshafen ihre bisher geltende Allgemeinverfügung zur Bekämpfung der Pandemie in unveränderter Form fort. Das heißt, dass die bereits bestehenden Bestimmungen zur Corona-Bekämpfung bis zum Ablauf des 25. April 2021 fortgeführt werden. Damit bleiben unter anderem die Reglungen zur nächtlichen Ausgangsbeschränkung von 21 bis 5 Uhr sowie das Verweilverbot in Grünanlagen und auf öffentlichen Plätzen an den Wochenenden in Kraft.
Der gesamte Wortlaut der Allgemeinverfügung und die dazugehörige Begründung sind auf der städtischen Homepage unter der Internetadresse www.ludwigshafen.de eingestellt. Basis der Regelungen in der Allgemeinverordnung bildet die aktuell gültige Fassung der 18. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz. Informationen hierzu können die Bürger*innen der Stadt Ludwigshafen auch unter der Telefonnummer 0621 504-6000 erhalten. Die Hotline ist montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr geschaltet. Ebenfalls können per E-Mail Fragen an die Adresse infocorona@ludwigshafen.de gerichtet werden.
Zahl der Impfungen steigt auf mehr als 28.000
In Ludwigshafen wurden – inklusive Einrichtungen wie beispielsweise Seniorenwohnheime und Krankenhäuser sowie Impfzentrum – bisher insgesamt 28.739 Impfungen (Erst- und Zweitimpfungen) durchgeführt. Die entspricht einer Impfquote von 19,8 Prozent. Die Anzahl der Erstimpfungen liegt bei 19.971, dies entspricht einer Quote von rund 13,8 Prozent. Die Zahl der Zweitimpfungen, also abgeschlossene Impfserien, beträgt 8.768, womit die Quote der durchgeführten Zweitimpfungen bei gut sechs Prozent liegt.

Ursprungsmeldung:

Ludwigshafen. Die Stadtverwaltung Ludwigshafen informierte am Freitag, 26. März, über die aktuelle Corona-Situation in Ludwigshafen. So wurde bekannt, dass Ludwigshafen die Allgemeinverfügung und damit die Ausgangssperre über den Sonntag, 28. März, hinaus verlängern wird. Auch soll Ludwigshafen zur Modellstadt werden, um Öffnungen der Geschäfte zu fördern. Dafür soll das Testzentrum einen neuen Standort in der Innenstadt erhalten.

Verlängerung der Ausgangssperre in Ludwigshafen

Die Ausgangssperre soll aufgrund der anhaltend hohen Inzidenz (Stand Freitag: 160) verlängert. Der neue Stichtag ist Sonntag, 11. April. Die Polizei und der Kommunale Vollzugsdienst sind informiert und werden auch weiterhin kontrollieren. Änderungen in der Verordnung wurden nicht angekündigt.

Corona-Situation im Klinikum Ludwigshafen

Prof. Dr. Günter Layer, Ärztlicher Direktor am Klinikum der Stadt Ludwigshafen, informierte über die Situation im Klinikum. Der verzögerte Verlauf der Infektionen sei tückisch: Denn die Zahlen in der Versorgung im Krankenhaus resultieren erst später in der intensivmedizinischen Betreuung und letztendlich in erhöhten Todesfällen. Deshalb betonte Layer, dass es für Ludwigshafen keine Entwarnung geben könne, da die Zahlen aktuell wieder steigen.
Weiterhin sei zu beobachten, dass die Corona-Patienten im Krankenhaus im Durchschnitt jünger werden. Während Ende 2020 das Durchschnittsalter bei 60-70 Jahren lag, sei es derzeit bei etwa 50 Jahren. Layer vermute, das liege an der Impfung der älteren Generation aber auch an der Virus-Mutation, die verstärkt jüngere Menschen angreift und zu Krankenhausaufenthalten zwinge. "Wir müssen extrem vorsichtig sein", appelliert Layer. 

Verlagerung des Testzentrums in die Innenstadt 

Jutta Steinruck kündigte an, dass bereits Gespräche geführt werden, um einen Standort zu finden, der ein Testzentrum in der Innenstadt möglich macht. Die Gespräche befinden sich in einer finalen Phase, so sollen im Laufe der nächsten Woche weitere Informationen folgen. 

Ludwigshafen soll Corona-Modellstadt werden

Die Stadtverwaltung treffe bereits jetzt die Vorkehrungen, um als Modellstadt aktive Öffnungen zu fördern. So laufen die Planungen bereits im Hintergrund, sodass diese umgesetzt werden können, sobald die Inzidenz entsprechend sinkt.

Für dieses Vorhaben muss die Stadt einige Vorgabe erfüllen, wie Steinruck berichtete. Es sei ein engmaschiges Test-Netzwerk und auch eine intensive Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt nötig. Die Unterstützung des Einzelhandels sei ebenfalls wichtig, um ein Konzept für Ludwigshafen zu erarbeiten. Die Lukom sei in diese Planungen ebenfalls als Bindeglied integriert. 
"Wir dürfen keinen Tag verlieren, wenn es die Inzidenz zulässt", so Steinruck mit Blick auf eine schnelle Umsetzung der Modellstadt-Planungen

Corona-Schnelltests in Ludwigshafen

Mit dem Stand von Freitagvormittag wurden in allen Zentren zusammen mehr als 5.000 Schnelltests durchgeführt. Davon waren 49 Tests insgesamt positiv. Derzeit sei ein deutlicher Anstieg. Bis vor wenigen Tagen war die Quote bei einem Prozent. In den letzten Tagen sind etwa drei Prozent positiv getestet worden. Personen, die ein positives Testergebnis erhalten, müssen dieses per PCR-Test bestätigen und sich in Quarantäne begeben. Gleichzeitig sollen die Kontaktpersonen informiert werden. 

Schnelltest-Angebot auch an Osterfeiertagen verfügbar
 Im zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz betriebenen Testzentrum in der Friedrich-Ebert-Halle wurden im Zeitraum vom 8. bis 25. März insgesamt 3.365 Test durchgeführt, von denen 29 positiv ausfielen. Im DLRG-Testzentrum in Oggersheim begaben sich in diesem Zeitraum 1.435 Menschen zu einer Testung, wovon 20 auffällig waren. Beim Malteser Hilfsdienst in Süd ließen sich bisher 196 Menschen testen, wobei es keinen Verdacht auf eine Corona-Infektion gab.

Auch über die Osterfeiertage sind Testungen möglich. Die Johanniter Unfallhilfe bietet ab Karfreitag, 2. April – in der Zeit von 13 bis 17 Uhr – in der Pfingstweide eine weitere Schnellteststation in Ludwigshafen an. Auch bei den Maltesern sind Testungen am Karfreitag von 10 bis 17 und am Samstag des Osterwochenendes von 14 bis 17 Uhr möglich. Das DLRG-Testzentrum öffnet täglich von Karfreitag bis Ostermontag in der Zeit von 10 bis 14 Uhr.

Im Stadtgebiet bieten beispielsweise unter anderem Apotheken und private Zentren diesen Testservice an. Eine Aufstellung der Testmöglichkeiten ist auf der Homepage der rheinland-pfälzischen Landesregierung einsehbar. kim

Hier gibt es den Artikel zur letzten Verfügung:

Ausgangssperre ab Montag
Autor:

Kim Rileit aus Ludwigshafen

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