Tour de France: So erkennen Fans Fake-Shops bei Trikots und Zubehör

Beim Onlinekauf von Radsportausrüstung zur Tour de France hilft ein kurzer Check von Webadresse und Anbieter, um Fake-Shops zu vermeiden. | Foto: Soloviova Liudmyla/stock.adobe.com
  • Beim Onlinekauf von Radsportausrüstung zur Tour de France hilft ein kurzer Check von Webadresse und Anbieter, um Fake-Shops zu vermeiden.
  • Foto: Soloviova Liudmyla/stock.adobe.com
  • hochgeladen von Thorsten Kornmann

Tour de France Fake-Shops. Wer online nach Trikots, Ersatzteilen oder Fanartikeln zur Tour de France sucht, kann das Risiko von Betrug deutlich senken, indem vor dem Kauf Domain und Anbieter kurz geprüft werden.

Darauf weist Check Point Software Technologies Ltd. hin. Nach Angaben der Sicherheitsforscher von Check Point Research wurden zwischen Januar und Juni 2026 insgesamt 63 neu registrierte Domains gefunden, die Begriffe rund um die Tour enthalten, darunter Rennbezug, Radsportmarken, Fahrernamen und veranstaltungsspezifische Wörter.

Als Beispiele nennt Check Point Research unter anderem tourdefrancelife.com, tourdefrance.pro und tourettedefrance.com. Solche Seiten können optisch professionell wirken und mit Rabatten locken, Ziel ist laut den Forschern aber häufig das Abgreifen von Zahlungsdaten, persönlichen Informationen oder Zugangsdaten.

Woran sich Betrugsseiten beim Onlinekauf oft erkennen lassen

Die Masche funktioniert vor allem über Verwechslung und Zeitdruck. Ein vertrauter Name in der Webadresse, ein shop-ähnliches Design und ein auffällig günstiger Preis reichen oft, um den Kauf auszulösen, obwohl der Anbieter nicht der ist, für den er sich ausgibt.

Hilfreich sind diese alltagstauglichen Prüfungen vor dem Bezahlen.

  • Webadresse genau lesen: Kleine Abweichungen, zusätzliche Wörter oder ungewohnte Endungen können ein Hinweis sein. Besonders bei Tippfehlern oder ähnlich klingenden Namen lohnt ein zweiter Blick.
  • Anbietername gegenprüfen: Passt der Shopname zu einem bekannten Händler oder zur offiziellen Marke. Ein kurzer Abgleich über die Suche kann zeigen, ob es den Händler in dieser Form wirklich gibt.
  • Rabatte einordnen: Sehr hohe Preisnachlässe bei gefragten Artikeln sind nicht automatisch Betrug, sollten aber die Sorgfalt erhöhen, bevor Zahlungsdaten eingetippt werden.
  • Keine Zugangsdaten „mitkaufen“: Wenn ein Shop zusätzlich Logins oder ungewöhnlich viele persönliche Angaben verlangt, ist Vorsicht sinnvoll. Für den reinen Kauf sind solche Daten oft nicht nötig.
  • Bezahlt wird möglichst nachprüfbar: Zahlungsarten mit nachvollziehbaren Buchungen und Belegen erleichtern im Streitfall die Klärung. Entscheidend ist, dass Transaktion und Händlerdaten sauber dokumentiert sind.

Im Alltag bedeutet das vor allem: Begeisterung für das Rennen ist kein Problem, ein kurzer URL- und Händlercheck vor dem Klick auf „Bezahlen“ ist oft der entscheidende Unterschied.

Autor:

Meike Jakob aus Landau

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Folgen Sie diesem Profil als Erste/r
Kommentare sind deaktiviert.

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.