Tomaten nachreifen: Die besten Tricks für grüne Früchte
- Beim Nachreifen von Tomaten kommt es hauptsächlich auf die Wärme an.
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Tomaten nachreifen. Grüne Tomaten am Saisonende müssen nicht im Kompost landen. Mit Wärme, etwas Geduld und den richtigen Methoden lassen sich viele Früchte im Haus noch erfolgreich nachreifen.
Tomaten gehören zu den wenigen Gemüsearten, die auch nach der Ernte noch weiter reifen können. Das ist besonders praktisch, wenn im Spätsommer oder Herbst noch viele grüne Früchte an der Pflanze hängen und draußen nicht mehr ausreifen. Mit einfachen Methoden wie Papier, einem Apfel oder einem warmen Platz im Haus lässt sich die Ernte oft noch retten.
Wie kann man Tomaten am besten nachreifen lassen?
Am besten reifen Tomaten nach, wenn sie gesund und unbeschädigt geerntet und anschließend an einem warmen Ort gelagert werden. Ideal sind Temperaturen um 18 bis 20 Grad Celsius, Mein schöner Garten nennt auch 18 bis 25 Grad als geeignet. Wichtig ist vor allem die Wärme, denn Licht spielt für die Nachreife keine entscheidende Rolle. Der Prozess des Nachreifens kann bei optimalen Bedingungen einige Tage bis zu drei Wochen dauern.
Die Früchte sollten einzeln nebeneinander in eine Kiste oder auf ein Tablett gelegt werden, damit keine Druckstellen entstehen und die Luft gut zirkulieren kann. Die Tomaten sollte man täglich kontrollieren und weiche, rissige oder faulige Exemplare müssen sofort aussortiert werden, damit sich Verderb nicht auf die übrigen Früchte ausbreitet.
Das sind die besten Methoden, um Tomaten nachreifen zu lassen
- Einzeln in einer Kiste oder auf einem Tablett lagern – warm bei etwa 18 bis 20 Grad.
- In Zeitungspapier oder Packpapier wickeln – unterstützt die Nachreife.
- In eine Papiertüte legen – praktisch für kleinere Mengen.
- Einen Apfel dazulegen – das Reifegas Ethylen beschleunigt den Prozess.
- Die ganze Pflanze kopfüber aufhängen – sinnvoll bei vielen unreifen Früchten am Saisonende.
- Im Tongefäß lagern – sorgt für ein günstiges Mikroklima.
Kann man Tomaten auf der Fensterbank nachreifen lassen?
Tomaten können auf der Fensterbank nachreifen. Entscheidend ist dabei aber nicht das Licht, sondern die Temperatur. Tomaten brauchen zum Nachreifen vor allem Wärme, während Licht laut Plantura Garden dazu nicht zwingend erforderlich ist.
Eine Fensterbank eignet sich also vor allem dann, wenn es dort warm, aber nicht zu heiß ist. Direkte, starke Sonneneinstrahlung gilt eher als ungünstig, weil sie die Früchte zu stark erhitzen kann. Besser ist ein heller, geschützter Platz ohne pralle Sonne, an dem die Tomaten locker nebeneinander liegen und regelmäßig kontrolliert werden.
Warum reifen Tomaten in Zeitungspapier nach?
Tomaten reifen in Zeitungspapier nach, weil das Papier ein günstiges Umfeld für den Reifeprozess schafft. Es hilft dabei, Wärme und etwas Feuchtigkeit an der Frucht zu halten. Gleichzeitig bleibt das von den Tomaten abgegebene Reifegas Ethylen in ihrer Nähe, was die Nachreife unterstützen kann.
Deshalb wird oft empfohlen, einzelne Früchte in Zeitungspapier, Packpapier oder alternativ in eine Papiertüte zu legen. Wichtig ist dabei trotzdem, die Tomaten nicht zu eng zu verpacken, damit noch etwas Luft zirkulieren kann. So lässt sich das Risiko von Fäulnis verringern, während die Früchte gleichmäßig nachreifen.
Worauf sollte man beim Nachreifen achten?
Zum Nachreifen eignen sich nur gesunde, feste und unbeschädigte Tomaten. Früchte mit Rissen, faulen Stellen oder Druckschäden sollten aussortiert werden, da sie schneller verderben und andere Tomaten anstecken können. Besonders im Herbst lohnt es sich, grüne Tomaten rechtzeitig vor Frost oder anhaltend kaltem, feuchtem Wetter zu ernten.
Außerdem sollten unreife grüne Tomaten nicht roh gegessen werden. Sie enthalten Solanin, ein giftiges Alkaloid, das sich mit zunehmender Reife zurückbildet. Erst wenn die Tomaten ihre sortentypische Farbe erreicht haben, sind sie für den Verzehr geeignet.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Autor:Sarah Isele aus Mannheim-Nord |
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