Naturerlebnisbad Landstuhl bleibt am Freitag wegen Hitze geschlossen
- Gluthitze statt Badevergnügen: Das Naturerlebnisbad Landstuhl bleibt am Freitag wegen zu hoher Wassertemperaturen geschlossen.
- Foto: Verbandsgemeinde Landstuhl mit KI bearbeitet
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Update, 25. Juni, 11.30 Uhr: Es bleibt dabei: Das Naturerlebnisbad Landstuhl bleibt am Freitag, 26. Juni, wegen der anhaltenden Hitze und zu hoher Wassertemperaturen geschlossen. Das haben die Verbandsgemeinde Landstuhl und das Naturerlebnisbad auf ihren Internetseiten bestätigt.
Ausweichmöglichkeiten in der Region: Wer am Freitag dennoch schwimmen gehen möchte, findet unter anderem im Waldwarmfreibad Bruchmühlbach-Miesau eine Alternative. Ebenfalls geöffnet sind nach aktuellem Stand das Warmfreibad Kaiserslautern, das Freibad Waschmühle in Kaiserslautern sowie das Warmfreibad Trippstadt. Auch das Freizeitbad Azur in Ramstein-Miesenbach steht Badegästen zur Verfügung. Dort können neben dem Hallenbad auch die Liegewiese und ein kleines Ganzjahresbecken im Außenbereich genutzt werden. Bitte informieren Sie sich vor der Anreise über die aktuellen Öffnungszeiten.
Unsere Meldung vom 23. Juni: Ausgerechnet an einem der heißesten Tage des Jahres bleibt das Naturerlebnisbad Landstuhl geschlossen. Bei erwarteten Temperaturen von bis zu 38 Grad wird das Wasser in den Becken zu warm.
Von Erik Stegner
Landstuhl. Die Gluthitze sorgt in Landstuhl für eine außergewöhnliche Situation: Das Naturerlebnisbad bleibt am Freitag, 26. Juni, geschlossen, weil das Wasser zu warm ist. Während andernorts die Freibäder Hochbetrieb erwarten und tausende Besucher nach einer Abkühlung lechzen, müssen die Verantwortlichen in Landstuhl die Anlage ausgerechnet an diesem Tag dichtmachen.
Gluthitze sorgt für Schließung
Wie die Verbandsgemeinde Landstuhl mitteilt, ist die Temperatur des Wassers trotz einer permanenten Einspeisung von Frischwasser aufgrund der anhaltenden Hitze stark angestiegen. Für Freitag sagt der Deutsche Wetterdienst Höchstwerte von bis zu 40 Grad voraus. Auch in den kommenden Tagen ist bislang keine deutliche Abkühlung in Sicht.
Warum warmes Wasser zum Problem wird
Anders als in klassischen Freibädern wird das Wasser im Naturerlebnisbad biologisch gereinigt und kommt ohne Chlor aus. Bei hohen Temperaturen beschleunigen sich biologische Prozesse im Wasser, zudem können sich Algen und Mikroorganismen stärker vermehren. Um die Wasserqualität und den sicheren Badebetrieb zu gewährleisten, muss die Temperatur deshalb möglichst gesenkt werden. Die vorübergehende Schließung soll dazu beitragen, die Wassertemperatur wieder auf ein verträgliches Niveau zu senken.
- Die anhaltende Gluthitze macht dem Naturerlebnisbad Landstuhl zu schaffen: Wegen zu hoher Wassertemperaturen muss die Anlage am Freitag geschlossen bleiben. Das biologisch gereinigte Wasser benötigt niedrigere Temperaturen, um die Wasserqualität zu gewährleisten.
- Foto: Archiv/PS mit KI bearbeitet
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Auch der Bärenlochweiher war betroffen
Die aktuelle Schließung des Naturerlebnisbades ist nicht das erste Zeichen für die Auswirkungen ungewöhnlich hoher Temperaturen auf Naturgewässer in der Region. Bereits Ende Mai hatte die Verbandsgemeinde Landstuhl während einer mehrtägigen Hitzeperiode vor Blaualgen im Bärenlochweiher gewarnt. Zu diesem Zeitpunkt waren im Wasser eine starke grünliche Trübung und zeitweise Schlieren festgestellt worden. Die Blaualgen können giftige Stoffe bilden und sowohl für Menschen als auch für Tiere gesundheitliche Risiken darstellen. Badegästen wurde geraten, trübe Bereiche zu meiden und besonders auf Kinder zu achten. Auch Haustiere sollten kein Wasser aus dem Weiher trinken.
Entscheidung für weitere Tage noch offen
Ob das Naturerlebnisbad auch über Freitag hinaus geschlossen bleiben muss, ist derzeit noch offen. Sollten weitere Schließtage erforderlich werden, will die Verbandsgemeinde zeitnah darüber informieren.
Autor:Erik Stegner aus Landstuhl |
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