Stress durch Lärm: Warum Ihr Rücken darunter leidet
- Stress durch Hintergrundgeräusche: Auch scheinbar harmlose Geräusche im Büro können das Stresssystem aktivieren und die Muskulatur verspannen. (zu dpa: «Bürolärm kann Rückenschmerzen auslösen»)
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Bürolärm und Rückenschmerzen. Dauerhafter Lärm im Büro kann Rückenschmerzen begünstigen und den Arbeitsalltag spürbar belasten. Darauf weist die Aktion Gesunder Rücken (AGR) hin und ordnet auch scheinbar harmlose Hintergrundgeräusche als Stressfaktor ein.
Nach Angaben der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin zählt Lärm zu den häufigsten Belastungen am Arbeitsplatz. Entscheidend ist nicht nur die Lautstärke, sondern wie das Gehirn Geräusche bewertet. Werden sie als störend empfunden, reagiert der Körper mit Stress.
Stressreaktionen treffen Nacken und Schultern
Die AGR beschreibt, dass bei Lärmstress das Hormon Cortisol ausgeschüttet wird. Puls und Blutdruck steigen, die Muskulatur spannt sich an. Besonders betroffen sind Nacken und Schultern. Hält diese Anspannung über längere Zeit an, können daraus auch Rückenschmerzen entstehen.
Aus Sicht der AGR gehört Lärmschutz deshalb zur Büroergonomie wie ein geeigneter Stuhl oder ein höhenverstellbarer Schreibtisch. Auf Arbeitgeberseite bedeutet das unter anderem, Rückzugsorte für konzentriertes Arbeiten, vertrauliche Telefonate oder kurze Erholungspausen zu schaffen.
Was im Arbeitsalltag entlasten kann
Auch Beschäftigte können Belastungen im Rahmen ihrer Möglichkeiten reduzieren. Die AGR nennt dafür mehrere Ansätze:
- Störende Hintergrundgeräusche lassen sich mit Noise-Cancelling-Kopfhörern abschwächen.
- Telefonate und Meetings in geschlossenen Räumen verringern die Geräuschkulisse für andere.
- Kurze Bewegungspausen helfen, Stress abzubauen und verspannte Muskeln zu lockern, etwa ein kurzer Gang ins Freie pro Stunde.
Unterm Strich zeigt sich, dass Lärm im Büro nicht nur die Konzentration stört, sondern auch körperliche Folgen haben kann, wenn keine Ausgleichsmöglichkeiten bestehen. dpa
Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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