Rückruf bei Rewe: Dieses Fertiggericht bitte auf keinen Fall essen
- Rewe ruft ein Fertiggericht zurück. Die Instantnudeln können der Gesundheit schaden.
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Rückruf Rewe Fertiggericht. Ein aktueller Rückruf sorgt für Verunsicherung bei Kundinnen und Kunden: Ein Fertiggericht, das auch in Filialen von REWE in Rheinland-Pfalz erhältlich war, wird vorsorglich aus dem Verkehr gezogen. Betroffen sind Instantnudeln, in denen ein potenziell gesundheitsschädlicher Stoff nachgewiesen wurde.
Worum geht es beim Rückruf?
Der Importeur Heuschen & Schrouff Oriental Foods Trading B.V. hat bei Kontrollen seines Fertiggerichts einen erhöhten Gehalt an Glycidol festgestellt. Die Substanz steht im Verdacht, gesundheitsschädlich zu sein. Auch wenn eine akute Gefahr nicht in jedem Einzelfall nachweisbar ist, kann ein Risiko nicht ausgeschlossen werden – deshalb der Rückruf.
Dieses Fertiggericht ist betroffen
Nach aktuellen Angaben betrifft der Rückruf ein Instantnudel-Fertiggericht mit folgenden Merkmalen:
- Packungsgröße: 6 x 80 Gramm
- Mindesthaltbarkeitsdatum: 28.08.2026
- Chargenkennzeichnung: HW3
- Inverkehrbringer: Heuschen & Schrouff Oriental Foods Trading B.V., Niederlande
- Instantnudeln werden wegen erhöhtem Glycidol-Gehalt zurückgerufen.
- Foto: © Heuschen & Schrouff Oriental Foods Trading B.V.
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Das Produkt wurde im Lebensmittel-Einzelhandel vertrieben und könnte auch bei REWE gekauft worden sein.
Warum Glycidol problematisch ist
Glycidol entsteht unter anderem bei der Verarbeitung bestimmter Fette und Öle. In höheren Mengen gilt die Substanz als gesundheitlich bedenklich, da sie im Körper zu schädlichen Verbindungen umgewandelt werden kann. Genau deshalb reagieren Hersteller und Händler bei entsprechenden Nachweisen in der Regel schnell mit einem Rückruf.
Was Verbraucher jetzt tun sollten
Wer die betroffenen Instantnudeln gekauft hat, sollte sie auf keinen Fall verzehren. Stattdessen gilt:
- Produkt in die nächste Filiale von REWE zurückbringen
- Kaufpreis wird erstattet
- Rückgabe ist auch ohne Kassenbon möglich
Verbraucher sollten außerdem ihre Vorräte überprüfen, insbesondere wenn sie Fertiggerichte oder Instantnudeln auf Vorrat gekauft haben.
Rückrufe bei Fertiggerichten nehmen zu
Lebensmittelrückrufe wie dieser sind keine Seltenheit. Gerade bei importierten Produkten oder stark verarbeiteten Fertiggerichten kommt es immer wieder zu Beanstandungen – etwa wegen Rückständen, Verunreinigungen oder falscher Kennzeichnung. Für Verbraucher lohnt es sich daher, aktuelle Warnhinweise regelmäßig zu prüfen. red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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