Parkett Pflege im Frühjahrsputz: 5 Schritte für saubere Holzböden

Holzboden pflegen ohne Schäden: Saugen, nebelfeucht wischen, Öl auffrischen.  | Foto: Prostock-studio/stock.adobe.com
  • Holzboden pflegen ohne Schäden: Saugen, nebelfeucht wischen, Öl auffrischen.
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Parkett Pflege Frühjahrsputz. Parkett bleibt mit schonender Reinigung und passender Pflege länger schön, wenn zuerst Staub entfernt, dann nur nebelfeucht gewischt und die Oberfläche je nach Finish richtig aufgefrischt wird.

Gerade nach dem Winter sammeln sich Feinstaub, Steinchen und Straßenschmutz in Flur und Wohnbereich. Wer dann zu nass wischt oder die falsche Düse nutzt, riskiert stumpfe Stellen und kleine Kratzer. Der Verband der Deutschen Parkettindustrie (VDP) beschreibt dafür einen einfachen Ablauf, der sich in wenigen Schritten in den Frühjahrsputz integrieren lässt.

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen geöltem und versiegeltem Parkett. Geölte Böden können bei Bedarf mit Pflegeöl aufgefrischt werden. Versiegelte Oberflächen werden vor allem durch die richtige Reinigung geschont.

So klappt die Parkettpflege in fünf Schritten

  • Schritt 1: Erst saugen. Grober Schmutz sollte vor dem Wischen entfernt werden. Geeignet ist ein Staubsauger mit Bürstenaufsatz oder ausgefahrener Bürste, damit Partikel wie Steinchen die Oberfläche nicht verkratzen.
  • Schritt 2: Nebelfeucht wischen. Parkett sollte nicht zu nass werden. Ein gut ausgewrungener Wischmopp reicht aus. Stehende Wasserlachen sollten vermieden werden. Optional kann dem Wischwasser ein passendes Pflegemittel beigemischt werden, um eine zusätzliche Schutzschicht zu unterstützen.
  • Schritt 3: Geöltes Parkett auffrischen. Wenn der Boden geölt eingebaut wurde, kann ein dünn aufgetragenes Pflegeöl den Glanz auffrischen. Laut VDP bleiben dabei die Poren des Holzes offen, was zur Regulierung des Raumklimas beitragen kann. Wer unsicher ist, kann die Arbeit durch einen örtlichen Parkettleger einordnen lassen.
  • Schritt 4: Kleine Schäden ausbessern. Leichte Kratzer oder Druckstellen lassen sich mit Reparatursets aus dem Fachhandel kaschieren, etwa mit farblich passenden Wachsstiften. Dunkle Schuhabriebe können sich in manchen Fällen mit einem Radiergummi entfernen lassen.
  • Schritt 5: Bei Bedarf renovieren. Wird Parkett nach vielen Jahren matt oder stark zerkratzt, muss es nicht automatisch ersetzt werden. Es kann abgeschliffen und mit einem neuen Finish versehen werden. Damit ist auch ein Wechsel des Oberflächenstils möglich, etwa von versiegelt zu farbig geölt, je nach Wohnsituation.

Am Ende zählt vor allem die Routine: Schonendes Saugen, nebelfeuchtes Wischen und das passende Vorgehen je nach Oberfläche erhalten Parkett oft länger, als es eine einmalige Intensivreinigung könnte.

Autor:

Meike Jakob aus Landau

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