Mehr BVJ-Klassen in Rheinland-Pfalz: Hilfe ohne Abschluss
- Das Berufsvorbereitungsjahr soll Jugendliche ohne Abschluss auf eine Berufsausbildung oder ein Arbeitsverhältnis vorbereiten. (Archivbild)
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Mainz. Jugendliche ohne Schulabschluss sollen in Rheinland-Pfalz im neuen Schuljahr bessere Chancen auf den Einstieg in Ausbildung oder Arbeit bekommen. In Mainz teilte das Bildungsministerium mit, dass für 2026/27 landesweit 224 Klassen im Berufsvorbereitungsjahr geplant sind. Nach bisherigem Stand sollen daran 3.279 Schülerinnen und Schüler teilnehmen.
Das Berufsvorbereitungsjahr an berufsbildenden Schulen richtet sich an junge Menschen, die keinen Abschluss der Berufsreife erreicht haben. Es soll auf eine Berufsausbildung oder auf ein Arbeitsverhältnis vorbereiten.
Wer aufgenommen werden kann
Voraussetzung ist eine mindestens neunjährige Schulzeit. Hinzu kommt ein Abgangszeugnis der Realschule plus oder ein Abgangs- oder Abschlusszeugnis einer Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen.
Schülerzahlen zuletzt stabil
Nach Angaben des Bildungsministeriums haben sich die Zahlen nach der Reform des Bildungsgangs im Schuljahr 2022/23 zuletzt stabilisiert. Eine wichtige Rolle spiele dabei auch die Integration neu zugewanderter Jugendlicher. Das Berufsvorbereitungsjahr sei für schulpflichtige Jugendliche ohne Ausbildungsplatz eine wichtige Übergangslösung.
Was sich seit der Reform geändert hat
Mit der Reform wurden mehrere Elemente fest verankert:
- verpflichtende Lernberatung
- mehr Schulsozialarbeit
- mehr Praxisanteile
- das neue Fach „Berufliches Lernen und Arbeiten“
In diesem Fach werden fachtheoretische und fachpraktische Inhalte zusammengeführt. Die Zahlen nannte das Ministerium in seiner Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der AfD-Fraktion in Mainz. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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