Frühlingsgefahren für Hund und Katze: So werden Risiken früh erkannt
- Frühlingsgefahren für Hund und Katze wie Zecken, Allergien, Verletzungen und Giftpflanzen.
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Frühlingsgefahren für Hund und Katze. Wer Zecken, Allergien, Verletzungen und Giftpflanzen früh erkennt, spart oft Tierarztstress und kann schneller passend reagieren.
Mit den ersten warmen Tagen steigen typische Risiken, die Hunde und Katzen im Alltag treffen können. Eine Mitteilung der LVM Versicherung aus Münster ordnet ein, welche Beschwerden im Frühling häufiger auftreten und welche Behandlungen je nach Tierkranken- oder OP-Versicherung erstattungsfähig sein können.
Für die Auswahl einer Tierkrankenversicherung nennt die Bundestierärztekammer unter anderem freie Tierarztwahl, Therapiefreiheit, eine Absicherung von Operationen inklusive Nachsorge, Kostenübernahme mindestens bis zum dreifachen Abrechnungssatz, Vorsorgeleistungen und transparente Ausschlüsse als wichtige Punkte. Gerade im Frühling lohnt sich dieser Blick, weil viele Fälle in den Bereich Vorsorge oder akute Heilbehandlung fallen.
Diese Frühlingsrisiken stehen bei Haustieren im Vordergrund
- Zecken und Parasiten: Mit steigenden Temperaturen werden Zecken, Flöhe und Milben wieder aktiv. Genannt werden mögliche Erkrankungen wie Borreliose oder Anaplasmose. Vorbeugende Mittel wie Spot-ons oder Tabletten sind bei vielen Tarifen über eine Vorsorgepauschale mitversichert. Kommt es trotz Schutz zu einer Infektion, kann bei einer Krankenvollversicherung der Heilbehandlungsbaustein die tierärztliche Behandlung abdecken.
- Allergien: Auch Hunde und Katzen können auf Pollen und Gräser reagieren, etwa auf Frühblüher wie Birke, Erle oder Hasel. Typisch sind Juckreiz, Hautentzündungen oder sogenannte Hotspots. Eine tierärztliche Abklärung kann Diagnostik wie Bluttests oder Hautabstriche umfassen. Erstattung hängt vom Tarif ab.
- Mehr Bewegung, mehr Verletzungen: Längere Spaziergänge und mehr Outdoor-Aktivitäten erhöhen das Risiko für Schnitt- und Bissverletzungen sowie Verstauchungen und Sehnenprobleme. Freigängerkatzen sind zudem ganzjährig durch Revierkämpfe, Stürze und Unfälle im Straßenverkehr gefährdet.
- Gefahren in Garten und Haushalt: Tulpen, Narzissen oder Osterglocken können für Tiere giftig sein. Auch Dünger kann schon in kleinen Mengen zu Vergiftungen führen. Beim Frühjahrsputz kommen Risiken durch Reinigungsmittel hinzu. Für Katzen sind außerdem offene Fenster sowie Kippfenster problematisch, weil Stürze oder Einklemmungen möglich sind. Notfallbehandlungen und stationäre Aufenthalte sind in der Regel über eine Tierkrankenversicherung abgedeckt.
Eine OP-Versicherung kann laut Mitteilung nicht nur den chirurgischen Eingriff, sondern auch Diagnostik, Medikamente, Nachsorge und häufig Physiotherapie innerhalb festgelegter Leistungsgrenzen übernehmen. Eine Tierkrankenversicherung mit Heilbehandlungsbaustein geht darüber hinaus und kann auch Behandlungen ohne Operation abdecken, zum Beispiel Lahmheiten nach dem Toben oder andere akute Beschwerden.
Zum Start in die warme Jahreszeit passt außerdem ein kurzer Vorsorge-Check, etwa ob der Impfausweis aktuell ist oder ein Termin sinnvoll erscheint. Viele Versicherungen erstatten Vorsorgeimpfungen vollständig oder anteilig. Wer den bestehenden Versicherungsschutz vor der Saison prüft, kann im Ernstfall besser einschätzen, welche Kosten übernommen werden.
Weitere Informationen der LVM Versicherung finden sich unter https://www.lvm.de oder bei Nicola Flügemann per E-Mail n.fluegemann@lvm.de und Telefon 0251 702-1623.
Unterm Strich gilt: Wenn typische Frühlingsrisiken bekannt sind und der Schutz dazu passt, lassen sich viele Situationen schneller einordnen und gezielter lösen.
Autor:Meike Jakob aus Landau |