E‑Auto-Förderung beantragen: Ohne Bund‑ID kein Antrag
- Ein Log-in, viele Amtsgänge weniger: Die Bund-ID soll Behördengänge sparen – bei der E‑Auto‑Förderung ist sie sogar Pflicht.
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E‑Auto‑Förderung beantragen. Wer staatliche Zuschüsse für ein Elektroauto erhalten will, braucht inzwischen zwingend eine Bund‑ID. Ohne diesen digitalen Bürger‑Account lässt sich der Antrag auf der Förderplattform des Bundeswirtschaftsministeriums nicht stellen.
Die Bund‑ID soll Behördengänge ersetzen und Online‑Verfahren vereinfachen. Beim Antrag auf die aktuelle E‑Auto‑Förderung ist sie bereits Voraussetzung. Wer noch kein Konto besitzt, muss es vor dem Antrag auf der Plattform der Förderzentrale anlegen, erklärt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).
Die Registrierung erfolgt über die Internetseite id.bund.de. Dort wird ein Konto erstellt und anschließend ein sogenanntes Vertrauensniveau festgelegt.
Für Förderanträge reicht ein einfaches Konto nicht aus
Bei der Anmeldung stehen drei Identifizierungsarten zur Auswahl:
- Online‑Ausweisfunktion des Personalausweises mit höchstem Vertrauensniveau
- Elster‑Zertifikat mit dem Niveau „Substanziell“
- Benutzername und Passwort mit Basis‑Niveau
Für den Antrag auf die E‑Auto‑Förderung genügt das Basis‑Niveau nicht. Laut BAFA ist mindestens die Identifizierung mit dem Elster‑Zertifikat erforderlich. Wer sich direkt über die Online‑Ausweisfunktion des Personalausweises anmeldet, erreicht das höchste Vertrauensniveau und kann damit sämtliche verfügbaren Online‑Verfahren nutzen.
Bund‑ID kann Anträge automatisch vorbereiten
Ein Vorteil des Kontos liegt darin, dass grundlegende Daten wie Name und Adresse bereits gespeichert sind. Bei vielen Online‑Anträgen können Formulare dadurch automatisch vorausgefüllt werden. Wer auf der Seite der Förderzentrale auf „Antrag stellen“ klickt, meldet sich zunächst mit der Bund‑ID an.
Über denselben Zugang lassen sich auch andere digitale Verwaltungsdienste nutzen. Dazu gehören etwa das Bezahlen der Kraftfahrzeugsteuer, das Beantragen von Arbeitslosengeld, die Abfrage von Punkten im Fahreignungsregister in Flensburg oder ein Antrag auf ein Führungszeugnis.
Welche Behördenleistungen bereits mit der Bund‑ID verfügbar sind, lässt sich über das Portal verwaltung.bund.de recherchieren. Dort können Angebote nach Themen oder Postleitzahl gefiltert werden. Bestandteil der Bund‑ID ist außerdem ein zentrales Bürgerpostfach, über das Behörden künftig Bescheide und Nachrichten digital zustellen können. Für Förderprogramme wie den Zuschuss zum Elektroauto wird der digitale Zugang damit praktisch zur Voraussetzung. dpa/red
Autor:Sarah Isele aus Mannheim-Nord |