Blitzerwoche in Rheinland-Pfalz: Viele Kontrollen ab Montag

Im Rahmen des sogenannten Speedmarathons führt die Polizei verstärkte Kontrollen durch. (Symbolbild) | Foto: Michael Bahlo/dpa
  • Im Rahmen des sogenannten Speedmarathons führt die Polizei verstärkte Kontrollen durch. (Symbolbild)
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Rheinland-Pfalz. Autofahrer müssen sich in der kommenden Woche auf deutlich mehr Tempokontrollen einstellen. Von Montag, 13. April, bis Sonntag, 19. April, beteiligt sich die Polizei landesweit an der europäischen Kontrollaktion „Speed“.

Alle Polizeipräsidien im Land nehmen nach eigenen Angaben teil. Höhepunkt ist der sogenannte Blitzermarathon am Mittwoch, 15. April. An diesem Tag soll besonders intensiv kontrolliert werden. Doch auch an den übrigen Tagen der Woche sind verstärkte Messungen angekündigt.

Wo geblitzt wird

Konkrete Kontrollstellen nennt die Polizei vorab in der Regel nicht. Damit soll die vorbeugende Wirkung der Aktion erhalten bleiben.

Die Standorte werden nach regionalen Erkenntnissen ausgewählt. Häufig stehen vor allem folgende Bereiche im Fokus:

  • Unfallhäufungsstellen
  • besonders gefährliche Streckenabschnitte
  • Orte mit erhöhtem Unfallrisiko

Nach Angaben der Polizeipräsidien sollen Kontrollen gezielt dort stattfinden, wo es in der Vergangenheit häufig zu Unfällen gekommen ist.

Wie kontrolliert wird

Zum Einsatz kommen verschiedene Methoden der Geschwindigkeitsüberwachung. Neben stationären und mobilen Blitzern nutzt die Polizei auch zusätzliche Einsatzkräfte im Straßenverkehr.

Außerdem werden sogenannte ProVida-Fahrzeuge eingesetzt. Dabei handelt es sich um zivile Polizeiautos mit Video und Messtechnik. Sie können Tempoverstöße, zu geringen Abstand und andere Verkehrsdelikte während der Fahrt dokumentieren.

Warum die Aktion stattfindet

Die Kontrollwoche ist Teil einer europaweiten Initiative des Netzwerks ROADPOL. Ziel ist es, auf die Gefahren überhöhter Geschwindigkeit aufmerksam zu machen und Verstöße konsequent zu verfolgen.

Nach Einschätzung von Polizei und ADAC zählt zu schnelles oder nicht angepasstes Fahren weiterhin zu den häufigsten Ursachen schwerer Verkehrsunfälle. Gerade bei tödlichen Unfällen spielt Geschwindigkeit häufig eine entscheidende Rolle.

Der ADAC weist darauf hin, dass Tempolimits verbindlich sind und nicht als Empfehlung verstanden werden sollten. Eine angepasste Geschwindigkeit könne entscheidend zur Verkehrssicherheit beitragen. dpa/red

Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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