50.000 Euro Zahlung: Gericht stellt Verfahren gegen Klinikchef vorläufig ein
- Jürgen Graf ist Ärztlicher Direktor in Frankfurt. (Archivbild)
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Stuttgart. Das Strafverfahren gegen den Ärztlichen Direktor der Uniklinik Frankfurt ist vorläufig beendet. Das Landgericht Stuttgart stellte das Verfahren gegen Auflagen ein.
Der Mediziner Jürgen Graf muss insgesamt 50.000 Euro zahlen. Nach Angaben des Gerichts gehen 10.000 Euro an die Staatskasse. Die übrigen 40.000 Euro sollen an verschiedene gemeinnützige Organisationen fließen.
Vorwürfe zu Auslandsprojekten
In dem Verfahren ging es um Vorwürfe des Betrugs und der Untreue. Hintergrund waren Behandlungen libyscher Kriegsopfer sowie ein Beratungsprojekt mit Kuwait aus der Zeit zwischen 2014 und 2016. Damals arbeitete Graf in Stuttgart.
Auch gegen einen zweiten Angeklagten stellte das Gericht das Verfahren vorläufig ein. Er muss laut Gericht 30.000 Euro zahlen.
Einstellung wird erst nach Zahlungen endgültig
Die Verfahren gelten erst dann als endgültig eingestellt, wenn alle Auflagen erfüllt sind. Die Frist für die letzte Zahlung endet am Dienstag, 1. Dezember.
Gegen einen weiteren Angeklagten läuft das Verfahren nach Angaben des Gerichts zunächst weiter. Eine Entscheidung zur Einstellung muss rechtlich nicht begründet werden. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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