Tötungsdelikt in Freudenstadt: Frau ruft selbst den Notruf

Eine Frau soll in Freudenstadt ihren 52‑jährigen Freund getötet haben und rief anschließend selbst den Notruf. Die Tatverdächtige sitzt wegen des Verdachts des Totschlags inzwischen in Untersuchungshaft. | Foto: Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim
  • Eine Frau soll in Freudenstadt ihren 52‑jährigen Freund getötet haben und rief anschließend selbst den Notruf. Die Tatverdächtige sitzt wegen des Verdachts des Totschlags inzwischen in Untersuchungshaft.
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Freudenstadt. Am Samstag, 23. Mai, rief eine 48‑jährige Frau kurz vor Mitternacht den Notruf der Polizei an und erklärte, sie habe ihren Freund getötet.

Wie das Polizeipräsidium Pforzheim und die Staatsanwaltschaft Rottweil mitteilen, wurden sofort mehrere Streifenwagen und der Rettungsdienst zu dem Wohngebäude geschickt. In der Wohnung fanden Einsatzkräfte einen 52‑jährigen Mann leblos vor. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. Die mutmaßliche Täterin wurde noch im Gebäude widerstandslos festgenommen.

Ermittler des Kriminaldauerdienstes, Kriminaltechniker sowie die Rechtsmedizin aus Tübingen wurden in die Untersuchungen einbezogen. Nach bisherigen Erkenntnissen erlitt der 52‑Jährige tödliche Verletzungen durch scharfe Gewalt. Zwischen dem Opfer und der Tatverdächtigen bestand eine Beziehung.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Rottweil erließ eine Haftrichterin des Amtsgerichts Rottweil am Sonntag, 24. Mai, Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des Totschlags. Die 48‑jährige Kroatin sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. Das Kriminalkommissariat Freudenstadt ermittelt weiter zu den genauen Umständen und Hintergründen der Tat.

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Autor:

Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern

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