Geständnis nach Zugbegleiter-Tod in der Westpfalz

Die Tat hatte bundesweit für Entsetzen gesorgt. (Archivbild) | Foto: Patrick von Frankenberg/dpa
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Westpfalz. Nach dem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter in einem Regionalzug in der Westpfalz hat der Tatverdächtige die Tat eingeräumt. Der 26 Jahre alte Mann bestreitet jedoch einen Tötungsvorsatz.

Wie die Staatsanwaltschaft Zweibrücken mitteilte, äußerte sich der Beschuldigte bei einer richterlichen Vorführung sowie bei einer forensisch psychologischen Untersuchung zum Geschehen. Der Mann mit griechischer Staatsangehörigkeit sitzt weiterhin wegen des Verdachts des Totschlags in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern an.

Nach Angaben der Ermittler berief sich der 26-Jährige teilweise auf Erinnerungslücken. Mehrere Gutachten stehen noch aus. Dazu gehören Ergebnisse der Rechtsmedizin und ein toxikologisches Gutachten zum Beschuldigten.

Nach einem vorläufigen Ergebnis der forensisch psychiatrischen Begutachtung gibt es bislang keine Hinweise darauf, dass die Einsichts oder Steuerungsfähigkeit des Mannes erheblich vermindert oder aufgehoben gewesen sein könnte.

Angriff bei Ticketkontrolle im Zug

Nach bisherigen Erkenntnissen soll der 26-Jährige am Montag, 2. Februar, während einer Ticketkontrolle einen 36 Jahre alten Zugbegleiter angegriffen haben. Der Mann hatte keinen Fahrschein und sollte den Zug verlassen.

Daraufhin soll er laut Polizei mehrfach mit der Faust gegen den Kopf des Bahnmitarbeiters geschlagen haben. Der Zugbegleiter erlitt eine schwere Hirnblutung und starb später an den Folgen der Verletzungen.

Der Regionalzug war auf der Strecke zwischen Landstuhl im Landkreis Kaiserslautern und Homburg im Saarland unterwegs. dpa/red

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Cornelia Bauer aus Speyer

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