Betrug in Fichtenberg: Falscher Polizist erbeutet 40.000 Euro
- 40.000 Euro hat eine 67-Jährige an einen falschen Polizisten übergeben. (Symbolbild)
- Foto: Hendrik Schmidt/dpa
- hochgeladen von dpa content
Fichtenberg. Der Fall zeigt, wie schnell Telefonbetrüger Ersparnisse gefährden können: In Fichtenberg im Landkreis Schwäbisch Hall ist eine 67 Jahre alte Frau um 40.000 Euro betrogen worden. Nach Angaben der Polizei hatte ein Mann sie am Telefon angerufen und sich als Staatsanwalt ausgegeben.
Der Anrufer behauptete, in der Nachbarschaft sei eingebrochen worden. Das Vermögen der Frau sei deshalb nicht mehr sicher. Die 67-Jährige hob daraufhin am 24. September bei ihrer Bank 40.000 Euro ab.
Mann gibt sich als Polizist aus
Am 25. September erschien laut Polizei ein Mann bei der Frau und gab sich als Polizeibeamter aus. Die Seniorin übergab ihm das Geld. Von dem Mann fehlt bislang die Spur, die Polizei sucht nach ihm.
So lässt sich die Masche erkennen
Der Fall passt zu einer bekannten Betrugsmasche mit falschen Amtspersonen. Wichtig ist vor allem: Polizei und Staatsanwaltschaft verlangen am Telefon keine Übergabe von Bargeld oder Wertgegenständen.
- Bei Druck am Telefon sollte das Gespräch beendet werden.
- Angaben zu Geld, Schmuck oder Konten sollten nicht gemacht werden.
- Verdächtige Anrufe sollten der Polizei gemeldet werden.
Wer einen solchen Anruf erhält, sollte auflegen, keine Angaben zu Vermögen machen und die Polizei über 110 oder die örtliche Dienststelle informieren. [dpa/red]
Autor:dpa content aus Ludwigshafen |