Anklage wegen Millionenbetrugs in Saarbrücken: 21 Mio Schaden
- Der Großeinsatz war 2025 federführend von der Saar-Polizei geführt worden. (Symbolbild)
- Foto: Arne Dedert/dpa
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Saarbrücken. Tausende Anleger könnten durch ein mutmaßliches Schneeballsystem viel Geld verloren haben. Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken hat Anklage gegen fünf Hauptbeschuldigte erhoben. Der Vorwurf lautet banden und gewerbsmäßiger Betrug sowie das Betreiben unerlaubter Bankgeschäfte.
Nach Angaben der Ermittler sollen drei Männer und zwei Frauen mehr als 21 Millionen Euro von insgesamt 16.751 Anlegern eingesammelt haben. Den Investoren sei eine hohe Rendite versprochen worden. Tatsächlich soll das Geld über ein Schneeballsystem organisiert worden sein.
Beschuldigte aus mehreren Bundesländern
Die fünf Beschuldigten sind laut Staatsanwaltschaft zwischen 43 und 77 Jahre alt. Sie stammen aus dem Saarland, Hessen sowie Baden Württemberg. Die mutmaßlichen Taten sollen sich zwischen Mai 2021 und Mai 2025 ereignet haben.
Vier der fünf Hauptbeschuldigten sitzen seit Mai 2025 in Untersuchungshaft.
Großrazzia in mehreren Bundesländern
Für das mutmaßliche Betrugssystem sollen Firmen und Konten im In und Ausland genutzt worden sein. Die Staatsanwaltschaft führt nach eigenen Angaben inzwischen Verfahren gegen mindestens 19 Beschuldigte.
Im Jahr 2025 durchsuchten mehr als 190 Einsatzkräfte insgesamt 25 Objekte in sieben Bundesländern. Zwölf der Objekte lagen im Saarland. Über den Fall hatte zuvor auch das Magazin „Der Spiegel“ berichtet. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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