67-Jährige im Westerwald getötet - Haftbefehl gegen getrennt lebenden Ehemann
- Der Verdächtige soll die Frau bei einem Spaziergang mit einem Hammer angegriffen und getötet haben. (Symbolbild)
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Ebernhahn. Nach dem gewaltsamen Tod einer 67 Jahre alten Frau im Westerwald hat ein Richter Haftbefehl gegen ihren getrennt lebenden Ehemann erlassen. Die Staatsanwaltschaft Koblenz wirft dem 69 Jahre alten Deutschen Totschlag vor.
Nach bisherigen Ermittlungen soll der Mann die Frau am Sonntag, 17. Mai, bei einem Spaziergang am Ortsrand von Ebernhahn mit einem Hammer angegriffen und tödlich verletzt haben. Anschließend soll er mit seinem Auto vom Tatort geflüchtet sein.
Wenig später kam es auf der Landesstraße 300 zwischen Ransbach Baumbach und Ebernhahn zu einem schweren Unfall. Der Mann fuhr dort frontal gegen einen Baum. Nach Einschätzung der Ermittler könnte er versucht haben, sich das Leben zu nehmen.
Der 69-Jährige erlitt schwerste Verletzungen und wird derzeit in einem Krankenhaus in Koblenz behandelt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ist er aktuell weder vernehmungsfähig noch haftfähig. Die Polizei bewacht den Beschuldigten im Krankenhaus.
Obduktion angeordnet
Die Leiche der 67-Jährigen war ebenfalls am Sonntag in einem Straßengraben entdeckt worden. Bereits kurz darauf hatte die Kriminalpolizei einen möglichen Zusammenhang mit dem schweren Verkehrsunfall geprüft.
Der dringende Tatverdacht stützt sich laut Staatsanwaltschaft unter anderem auf ein blutverschmiertes mutmaßliches Tatwerkzeug, das im Auto des Mannes gefunden wurde. Auch weitere Spuren belasten den Beschuldigten.
Die Ermittlungen zum genauen Ablauf der Tat und zu einem möglichen Motiv dauern an. Auch wird geprüft, ob der Fall rechtlich als Mord einzustufen sein könnte und ob der Mann voll schuldfähig war. Zur Klärung der genauen Todesursache wurde eine Obduktion angeordnet. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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