Der Fall, der „Psycho“ mitprägte: Jetzt kommt die Ed-Gein-Doku
- „Ed Gein – Das wahre Monster“ (Originaltitel: „Ed Gein: Original Psycho“).
- Foto: Crime + Investigation (CI)
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TV-Tipp. Manche True-Crime-Fälle lassen einen nicht los, weil man merkt, wie weit ihre Spuren reichen: Ed Gein gilt als Vorbild für Geschichten wie „Psycho“ und „Das Schweigen der Lämmer“.
Worum es geht: Ed Gein und die Spuren in Popkultur
Crime + Investigation rekonstruiert in „Ed Gein – Das wahre Monster“ die Verbrechen des zurückgezogen lebenden Handwerkers aus Plainfield in den USA. In den 1950er-Jahren tötete er laut Senderangaben mindestens zwei Frauen und schändete zahlreiche Gräber, wobei er menschliche Überreste sammelte und daraus Gegenstände fertigte. Ermittler kamen ihm demnach auf die Spur, als eine Blutspur sie zu Gein führte.
So erzählt die Doku den Fall
Der Doku-Zweiteiler läuft am Sonntag, 24. Mai, ab 20.15 Uhr, als deutsche TV- und Streaming-Premiere bei Crime + Investigation. Als Grundlage dienen rekonstruierte Protokolle der mehrtägigen polizeilichen Vernehmung aus dem Jahr 1957, teils mit wörtlich überlieferten Aussagen, die szenische Darstellungen antreiben. Dazu kommen laut Ankündigung bislang unveröffentlichtes Archivmaterial und KI-Visualisierungen, die Ed Gein sowie Orte und Situationen aus den Protokollen sichtbar machen; in den Verhörszenen setzen die Macher außerdem Schauspielerinnen und Schauspieler ein.
Expertinnen und Experten ordnen Motive und Wirkung ein
Expertinnen und Experten schauen in der Doku auf Ed Geins Fixierung auf seine Mutter, seine psychische Erkrankung und seine Identitätskonflikte. Außerdem geht es um die Bedeutung des Falls für Film- und Literaturgeschichte.
Wer hinter „Ed Gein – Das wahre Monster“ steckt
Spirit Studios produzierte „Ed Gein – Das wahre Monster“ (Originaltitel: „Ed Gein: Original Psycho“) in Zusammenarbeit mit BossaNova Media und Hearst Networks. Regisseur Matt Campion führte Regie, Produzent Martin Sadofski verantwortete die Reihe; gedreht wurde in Großbritannien und den USA. Passend dazu rückt Crime + Investigation den Fall auch im eigenen Podcast in den Mittelpunkt, den der Sender kürzlich veröffentlichte. [red]
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |