Kriegsende

Beiträge zum Thema Kriegsende

Lokales
Das Fachwerkhaus ganz links (um 1940)  ist das Elternhaus von Karlheinz Bauer, das 1945/46 wieder aufgebaut werden musste.
4 Bilder

Kriegsende vor 75 Jahren:
Französische Besatzung feierte Abschied mit Hühnerfest

Philippsburg/Region. Rheinsheim im Juli 1945: Überall sichtbare Zerstörungen, beschädigte Häuser, abgebrannte Schuppen, dazu Hunger und Not allenthalben. Die bange Frage lautete: Wie überstehe ich den morgigen Tag, bestenfalls die nächste Woche? Es gebe wohl keinen einzigen Rhonsemer, der sich, soweit altersmäßig möglich, nicht an das Kriegsende erinnern könne, weiß der gebürtige Rheinsheimer und später nach Huttenheim verheiratete Karlheinz Bauer, damals elf Jahre alt. Alle früheren und...

Lokales
Die Kandeler Stadthalle erstrahlt in den Farben  der Tricolore  – als Zeichen der  tiefen Verbundenheit.

Schreiben von Stadtbürgermeister Michael Niedermeier an die Partnerstadt
Kandel und Reichshoffen gedenken des 8. Mai 1945

Kandel. Das Ende des Zweiten Weltkriegs jährt sich am 8. Mai zum 75. Mal. Aus diesem Anlass schreibt Kandels Stadtbürgermeister Michael Niedermeier an die Bürger und Ratsmitglieder der Partnerstadt Reichshoffen im Elsass: Am 8. Mai 1945 ist eines der dunkelsten Kapitel unserer Geschichte beendet worden. Die alliierten Streitkräfte haben Europa von der Nazi-Herrschaft befreit. Deshalb ist dieser Tag des offiziellen Endes des Zweiten Weltkrieges nicht einfach ein Feiertag im Kalender. Nein,...

Ratgeber
Sherman-Panzer rücken am 29. März1945 durch die Neckarstadt vor.

Deutsch-amerikanische Zeitgeschichte
Online-Vortrag zum Kriegsende in Mannheim

Mannheim. Pünktlich zum Jahrestag des Kriegsendes am 8. Mai schilderte der versierte Kenner der deutsch-amerikanischen Zeitgeschichte Prof. Christian Führer die letzten Kriegstage und -ereignisse in Mannheim. Im Raum Mannheim endete die nationalsozialistische Herrschaft bereits Ende März 1945 mit dem Einmarsch amerikanischer Truppen. Die Kämpfe zogen sich über mehrere Tage hin. In den letzten Kriegstagen starben auch in Mannheim noch Soldaten sowie Zivilisten. So wurden am 28. März noch drei...

Lokales
Gedenkstunde in Zeiten von Corona: Ohne Gäste, dafür aber mit Unterstützung des OK Weinstraße.
2 Bilder

Stille Gedenkfeier zum 75. Jahrestag des Kriegsendes in Landauer Stiftskirche
"Unser Einsatz für den Frieden ist gefordert"

Landau. In der Landauer Stiftskirche gedachten am 75. Jahrestag des Inkrafttretens der deutschen Kapitulation im Zweiten Weltkrieg Stadt und Kirchen der Opfer des Nationalsozialismus. Die Gedenkstunde fand aufgrund der geltenden Kontaktbeschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ohne Gäste statt. Bei der Gedenkfeier wurde auch der Opfer der Bombenangriffe auf die Stadt Landau im März 1945 gedacht. Die Gedenkveranstaltung am 16. März dieses Jahres hatte aufgrund der Corona-Pandemie...

Lokales
"DIE VIELEN" präsentieren glänzende Aktionstage.
2 Bilder

Video-Beitrag vom Chawwerusch Theater Herxheim:
Glänzende Aktionstage

Herxheim. Die "VIELEN" organisieren am 8. und 9. Mai "glänzende Aktionstage", um den 75. Jahrestag der Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus und die Beendigung des Zweiten Weltkrieges in Gedenken würdig zu feiern sowie am folgenden Tag, dem Europatag, ein offenes "Europa der vielen" zu proklamieren. Verbunden mit den Aktionstagen ist die Idee, die beiden Daten als Erinnerungs- und Gedenktage im kollektiven Bewusstsein zu verankern. Der 8. Mai ist dieses Jahr einmaliger gesetzlicher...

Lokales
Symbolfoto.

Einladung zum musikalischen Flashmob
75. Jahrestag der Befreiung von der Nazi-Diktatur

Ludwigshafen. Die Covid-19 Pandemie nimmt der Freireligiösen Landesgemeinde Pfalz die Möglichkeit, am Freitag, 8. Mai 2020, dem Ende des zerstörerischsten Krieges unseres Planeten zu gedenken. Der von Deutschland ausgehende Zweite Weltkrieg endete in Europa mit dem Waffenstillstand am 8. Mai. Wie nach jedem Krieg blieben auf allen Seiten nur Verlierer zurück: die Menschen in den zerstörten Ländern, deren Familien von Krieg, Verfolgung und Ermordung gezeichnet bleiben. Die Pandemie nimmt den...

Lokales
Dom zu Speyer

Ökumenischer Gottesdienst im Dom zu Speyer
Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs

Speyer. Das Bistum Speyer und die Evangelische Kirche der Pfalz gedenken am 8. Mai um 19 Uhr im Speyerer Dom in einem gemeinsamen Gottesdienst des Endes des Zweiten Weltkrieges vor 75 Jahren. Bischof Karl-Heinz Wiesemann und Kirchenpräsident Christian Schad stehen der gemeinsamen gottesdienstlichen Feier vor. Als weitere Liturginnen wirken mit Christiane Brodersen von der Dreifaltigkeitskirchengemeinde Speyer und Katrin Vollmer-Kaas von der Pfarrei Pax Christi Speyer am Gottesdienst mit....

Lokales
2 Bilder

Vergessene Kriegerdenkmale am Rheinufer:
Erinnerungen an Kriegsende 1945

Oberhausen-Rheinhausen/Philippsburg-Rheinsheim. Vom damaligen Rheinhausener Pfarrer Karl Stadelmann gibt es eine Aufzeichnung: „Am Karsamstag, 31. März, Beschießung unseres Dorfes. Sechs Häuser und vier Scheunen wurden zum Teil schwer beschädigt. Bernhard Reiff, Josef Reiffs Sohn, wurde tödlich getroffen.“ Mit der Karwoche 1945 und mit der Osterwoche verbinden sich nur schreckliche Erinnerungen. Ist nach 75 Jahren alles vorbei und vergessen? Zwei Denkmale rufen auch heute noch die...

Lokales
Originale Bildbeschreibung des Fotografen:
Totalfliegerbeschädigte Häuser in der Zeppelinstraße.
Die fotografische Aufnahme ist im Juli 1948 gemacht, gut drei Jahre nach dem Fliegerangriff am 1. Februar 1945. Die beiden Häuser, die auf dem Bilde rechts zu sehen sind, waren völlig zertrümmert. Das wiederaufgebaute Haus, Zeppelinstraße 16, gehörte ursprünglich der Baugenossenschaft, heute ist es Eigentum von Fritz Gräf. Das zweite Haus, der Baugenossenschaft bzw. der Gemeinde gehörig, wird gegenwärtig ebenfalls aufgebaut, dürfte bis Ende des Jahres unter Dach und Fach sein, In ihm wohnt Gustav Haag, der zweite Bürgermeister. In Angriff genommen wird auch das danebenstehende Doppelhaus (Baugenossenschaft), das im nächsten Jahre bezugsfertig werden dürfte. Das darf gesagt werden, weil nach der Währungsumstellung weit mehr Baumaterialien als vorher zu erhalten sind. Die folgenden Hauser sind ebenfalls gemeindeeigene Häuser, die schwer beschädigt waren, aber bereits wieder bewohnbar gemacht werden konnten. Auf dem Bild links, Ecke Zeppelin-und Richthofenstraße (letztere wurde in Edisonstraße umgetauft) sind die Trümmer des Hauses von Naumer Ferdinand, ein Bruder des Tierarztes Dr. Naumer, zu sehen. Es ist totalfliegerbeschädigt und wird höchstwahrscheinlich vorerst nicht wieder aufgebaut werden. Daneben, in der Zeppelinstraße befindet sich das Haus von Rief Ludwig, das bis auf den Keller in Trümmer lag und aufgebaut wird. Das diesem folgende gehörte dem verstorbenen Karl Riegel, jetzt dem Anilinarbeiter Emil Weasa. Dass die Nachbarhäuser in weitem Umkreis ebenfalls durch den Bombeneinschlag schwer beschädigt waren, sei nebenbei bemerkt. Ganz ohne Kriegsschäden blieb fast kein einziges Haus in der Gemeinde Mutterstadt.
6 Bilder

Interessantes von und mit Volker Schläfer
22. März 1945: In Mutterstadt ist der Krieg zu Ende

Mit dem Einmarsch der US-Truppen in die Pfalz endet im März 1945 auch in Mutterstadt der 2. Weltkrieg und damit die nationalsozialistische Gewaltherrschaft. Zum Gedenken der Opfer des Krieges und des Nationalsozialismus, Mutterstadt hatte 417 Kriegs- und Zivilopfer zu beklagen, sollte am 18. April auf dem alten Friedhof eine Feierstunde mit Kranzniederlegung stattfinden, die aus aktuellem Anlass aber auf einen späteren Zeitpunkt verlegt werden muss. Volker Schläfer, Mitglied im Historischen...

Lokales
Bad Dürkheim nach dem Bombenangriff im März 1945.
2 Bilder

Ein Vortrag der Museumsgesellschaft Bad Dürkheim
Kriegsende in der Pfalz

 Bad Dürkheim. Am 12. März 1945 eröffneten die Amerikaner gegen das letzte von der Deutschen Wehrmacht links des Rheines gehaltene Gebiet die „Operation Undertone“. Nach verheerenden Luftangriffen, insbesondere gegen Pirmasens, Zweibrücken und Bad Dürkheim, griffen die überlegenen alliierten Streitkräfte konzentrisch das Saar-Mosel-Dreieck an. Nachdem am 12. März im Norden US- Panzerverbände die Mosel überschritten und bis in den Hunsrück vorgedrungen waren, begannen drei Tage später auch...

Lokales
Gedenkfeier in Sainte Marie-aux-Mines

Gedenkfeier im Val d'Argent
Erinnerung an die Grauen der Kriege

Bruchsal. Überall in Frankreich wurde am 11. November an das Ende des Ersten Weltkriegs vor hundert Jahren gedacht. Auf Einladung der französischen Gemeinden im Val d’Argent nahmen Bruchsals Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick, der Untergrombacher Ortsvorsteher Karl Mangei, Vinga Szabo, die Vorsitzendes des Partnerschaftscomites Untergrombach - Sainte Marie-aux-Mines sowie Karlheinz Dubronner, der sich um die Anlage des Soldatenfriedhofs verdient gemacht hat, an den Feierlichkeiten...

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.