Gedicht

Beiträge zum Thema Gedicht

Ausgehen & Genießen

GEDICHT DES TAGES
Die Gebote der Liebe

In eine richtige Zeitung gehören auch Gedichte. In fast jeder großen solchen z.B. FAZ ist das ein Muss. Das meine ich auch für die Druckausgabe des Wochenblatts! Darum denke ich mir, der Leser sollte auch mal in einem kurzen Text innehalten. Auch für diese Zeit. Das Gedicht, das ich ausgesucht habe bezieht sich auf einen Text von Sting: "Let your Soul be your Pilot". Denn das sollte man immer machen. Auf seine Intuition hören. Ich schreibe seit 20 Jahren und dieses Gedicht stammt aus den...

Lokales

Das Lied (Leid) der Steinalb
Gedicht von Arnold Germann

Ich bin e Bächelche, e ganz klänes, und fließ durch e Tal, e wunnerschänes ! Mei Quell is am Ziegelkopf bei Bann, von dort plätscher ich de Berg enunner dann. Das Wasser vom Schul- un Schäfergrawe kummt dezu und schun bin ich e klänes Rinnsal im Nu ! Auch das Wasser vom Jakobsbrunne nemm ich noch met, das macht mich stark un füllt mei Bett. Frieher bin ich frei durchs Dorf geschwumm und han noch`s Wäschwasser metgenumm. Doch man hat mich in Rohre un Beton gezwängt un an die...

Ausgehen & Genießen

Gleisweiler: vom "sparsamen Oschderhaas"
Ein Oster-Gedicht von Leser Heinz Ludwig Wüst

Gleisweiler. Im Moment überwiegen die schlechten Nachrichten. Der Coronavirus steht über allem und bestimmt unseren Alltag. Unser Leser Heinz Ludwig Wüst jedoch lässt sich den Spaß nicht verderben. "Ostern ist im Anzug, man hört nur noch traurige Nachrichten vom Virus in Zeitungen und Nachrichten. Wäre es nicht einmal angebracht etwas Heiteres zu lesen?", sagt er. Und deshalb hat er ein kleines Gedicht zum "sparsamen Oschderhaas" verfasst: Sparsamer Oschterhaas De Oschterhaas, der leecht...

Ausgehen & Genießen

GEDICHT DER ZEIT
Tagebuch Auszüge "Tears of the clown"

Liebe Leser und Freunde der Literatur. Hier ein Auszug meines Tagebuchs. Theo Schneider hat aus 6 Teilen einen gemacht. Mein Leben, wie dieser Text zeigt, war hart. Ich bin seit 1996 endogen erkrankt. Diese Erfahrung spiegelt sich in allen Texten, natürlich ohne Fingerzeig, "macht das nicht oder befolgt diese Regeln". Hier vermischt sich meine Trauer zum Selbstmord meines Vaters, mit dem Ausspruch von ihm : "Du wirst nicht wach". Er meinte, ich werde nicht erwachsen. Das bin ich seit seinem Tod...

Lokales
Symbolfoto. Diesen schönen Storch hat Wochenblatt-Reporterin Brigitte Melder fotografiert.

Inspiration im Storchenzentrum Bornheim gefunden
Ein Gedicht von Leser Heinz Ludwig Wüst

Bornheim/Gleisweiler. Das Titelbild des letzten Wochenblatt-Reporter-Newsletters, ein Storch, hat unseren Leser Heinz Ludwig Wüst aus Gleisweiler zu einem Gedicht inspiriert. Er musste bei dem Bild an den Storchen Leo denken, der im Storchenzentrum Bornheim lebt. Leo kann aufgrund einer Flügelverletzung nicht mehr in sein Winterquartier nach Afrika fliegen, hat im Storchenzentrum aber dennoch ein schönes Leben und ist vor einiger Zeit sogar noch einmal Vater geworden. Das Fazit von Heinz Ludwig...

Lokales

2019
Guude Vorsätz

E paar guude Vorsätz zum neie Johr ! E bissel mäh Friede unn wennischer Schdreit. E bissel mäh Noochsischt unn wennischer Neid. E bissel mäh Lieb unn wennischer Hass - unn nit so viel Fääk-Njuus, dess weer doch mool wass. Schdatt immer blooß Hektik e bissel mäh Ruh. Schdatt immer blooß "ISCH" ah e bissel mäh "DU". Schdatt sisch verschdeggle e bissel mäh Muut unn die Graft wass zu ännre, ja dess weer doch guud. Schdatt Driebsaal unn Drauer e bissel mäh Lischt. Schdatt Alles zu wolle...

Lokales

Fabelhaft
Der alte Weg

Ein alter Köhler lebte in einer längst baufällig gewordenen Hütte mitten im Wald. Die Kohlenmeiler brannten schon lange nicht mehr, denn die Köhlerhände waren müde geworden. In das nahe Dorf, in dem er geboren, ging er fast täglich. Der Weg, den er dabei nahm, führte ihn mitten durch Hecken und Geröll. Am Ende des unter seinen Füßen entstandenen, holprigen Pfades stand eine kleine, fürs flüchtige Auge unscheinbare Blume. Nie versäumte er aber, ihr einen Gruß zuzumurmeln oder ihr einfach...

Lokales

Friehling isses !
Gedicht der Jahreszeiten von Werner Dietrich

Friehling isses ! Friehling isses wie n´ er siehn., es blieht an alle Ecke. Die Wisse werren werre grien un Blätter grie´n die Hecke. Die erschte Veilcher spitze noch ganz verschichtert in die Welt un aus de klennschte Mauerritze hert mer e Meisje wie es schellt. Un wann die Sunn im Summer lacht, do heert mer´s frehlich klinge, weil jedem der wo´s metgemacht vor Fräd es Herz dut springe. Es plätschert dann so mancher Bach ganz leise vor sich hin un dort am Ufer ganz gemach...

Lokales

Fabelhaft
Gewohnheit

Ein Ganter namens Gänserich streckt hoch Den langen Hals. Sieht aus in seiner Gänseschar Wie Auerhahn auf Balz. Frau Gans, noch jung, aber nicht dumm, Dreht ihren Hals nach ihm nicht um. Sie streckt ihn hoch, Genau wie er. Die andern tun es auch. Er watschelt los und alle mit. So will’s ein alter Brauch! (jus)

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