50 Jahre Tischtennis beim VfL Duttweiler
Kurzweiliges Jubiläum

Ungewohnte Rolle für den Neustadter Oberbürgermeister Marc Weigel. Beim TT-Jubiläum in der Duttweiler Festhalle moderierte er eine illustre Runde von Zeitzeugen aus der wechselvollen Geschichte der aktiven Abteilung des VfL Duttweiler.
Allerdings nicht als Zeitzeuge sondern als Chronist - wie er sich selbst bezeichnete - erzählte Gerhard Syring-Lingenfelder von den Anfängen in den Jahren 1946-1954, als Jakob Müller zuerst den Verein gründete, später dann eine TT-Abteilung ins Leben rief, die im Saal einer Gaststätte einen Tisch aufstellen durfte.
Dies schlief dann aber auch aus finanziellen Gründen ein, bevor es 1969 zur Gründung einer eigenen Abteilung kam, wie es Fritz Stauder und Harald Schwarz als Beteiligte erzählten.
Zu den Ersten gehörte auch Reinhard Braun, der seitdem ununterbrochen für den VfL aktiv an der Platte steht und daher vom PTTV-Vertreter Michael Speth mit der Silbernen Ehrennadel des Verbandes ausgezeichnet wurde. Speth bemerkte auch, dass die Aktivitäten des VfL beim PTTV wahrgenommen werden und der VfL dort gerade in Bezug auf die hervorragende Arbeit im Nachwuchsbereich als Aushängeschild gilt.
Vera Mathäss konnte aus der erfolgreichen Zeit der Damen in der 1. Pfalzliga berichten, bevor Helmut Braun auf die Zäsur bedingt durch den Festhallenumbau in den Jahren 1990-1994 einging.
Braun macht sich Sorgen wegen der bevorstehenden erneuten Hallensanierung, die von der Stadtverwaltung hoch priorisiert ist. OB Weigel versuchte, diese Bedenken zu zerstreuen und sicherte zu, dass der Spiel- und Trainingsbetrieb möglichst ohne Einschränkungen weiterlaufen soll.
Als Jugendlicher dabei war schon Michael Ritter, der inzwischen auch wieder zum Trainerstab gehört und von der sportlichen Entwicklung bis hin zum aktuellen Höhenflug der Abteilung berichtete. Viel Anteil daran hatten auch Spielleiter Harald Haak, dem es gelang den ehemaligen Bundesligaspieler Bernhard Ilchev als Jugendtrainer zu engagieren und der nimmermüde Helmut Braun, der als Abteilungsleiter nicht nur den Betrieb organisiert sondern auch als Betreuer für den Nachwuchs zur Verfügung steht und natürlich auch noch aktiv spielt.
Zu seinem jüngsten Coup gehörte die Verpflichtung der ehemaligen armenischen National- und italienischen Profispielerin Yulia Andryan als Nachfolgerin von Ilchev im Jugendbereich.
Dieses langjährige außergewöhnliche Engagement von Braun wurde vom Sportkreisvorsitzenden Reinhold Brechtel im Namen des Sportbundes Pfalz gewürdigt, in dem er Helmut Braun die silberne Ehrennadel des Verbandes verlieh.
Zum Ausklang des kurzweiligen Nachmittags zeigten dann die Jugendlichen vor den Augen von vielen Interessierten Ausschnitte aus ihrem Trainingsprogramm, während im Hintergrund eine Bildershow mit Impressionen aus vergangenen und aktuellen Zeiten lief.

Bild: Helmut Braun überreichte den Meisternmannschaften persönliche Erinnerungsurkunden

Autor:

Gerhard Syring-Lingenfelder aus Neustadt/Weinstraße

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