4.500 Menschen beim Freiwilligentag "Wir schaffen was"
Helfer-Schar in blauen Shirts

Einer der Jüngsten half in Ludwigshafen-West .
  • Einer der Jüngsten half in Ludwigshafen-West .
  • Foto: MRN
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Metropolregion.Wir schaffen was – unter diesem Motto haben sich am vergangenen Samstag, 19. September, beim siebten Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar wieder viele Tausend Menschen für die Gemeinschaft engagiert. Unter Einhaltung örtlicher Corona-Regeln gingen nach ersten Schätzungen zwischen Bensheim in Südhessen, Buchen im Odenwald und Bad Bergzabern in der Südpfalz rund 4.500 Freiwillige ans Werk. In 65 Städten und Gemeinden wurde bei rund 300 Mitmach-Aktionen für die gute Sache gesäubert, geschrubbt, gestrichen, geschraubt, gepflanzt, gespielt, gelesen, gelernt, getüftelt, gebastelt, musiziert, renoviert, repariert und vieles mehr.

Große Hilfsbereitschaft

„Die Bereitschaft der Menschen in der Region, sich für eine gute Sache einzusetzen, ist außergewöhnlich. Einfach beeindruckend, was in Rhein-Neckar trotz der Corona-Einschränkungen durch Teamwork alles geschafft wurde“, zog Michael Heinz, Vorstandsvorsitzender des Vereins Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar (ZMRN e.V.) und Vorstandsmitglied der BASF, am Nachmittag ein erstes Fazit. Seine Anerkennung richtete Heinz an alle, die mit Umsicht und Abstand den Tag über anpackten sowie die Projektanbieter, die sich das ganze Jahr über ehrenamtlich engagieren.

Zum Freiwilligentag wurden im Vorfeld 298 Projekte (287 analoge und 11 digitale Aktionen) angemeldet, davon 88 im badischen, 82 im hessischen und 117 im pfälzischen Teil der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Bandbreite spiegelte die gesamte Vielfalt des Ehrenamts und reichte von handwerklichen Projekten in Vereinen über Umweltaktionen in Naturschutzgebieten bis hin zu „kontaktlosen“ (zum Beispiel Kuchenbacken fürs Seniorenheim) oder auch digitalen Angeboten (zum Beispiel Online-Seminare zur Stärkung des Vereinswesen). Die meisten Mitmach-Aktionen fanden ähnlich wie in den Vorjahren in Ludwigshafen, Heidelberg, Lampertheim, Bürstadt und Mannheim statt. Aber auch in vielen kleineren Gemeinden wie Meckesheim (Rhein-Neckar-Kreis), Bobenheim am Berg (Kreis Bad Dürkheim) oder Biblis (Kreis Bergstraße) krempelten die Helfer die Ärmel hoch, um langgehegte Herzenswünsche zu erfüllen.

Die überwiegende Mehrheit der Helfer hatte sich über www.wir-schaffen-was.de bereits im Vorfeld für den Freiwilligentag registriert, aufgrund des guten Wetters und unter Beobachtung der aktuellen Situation vor Ort gingen aber auch vielerorts spontane Freiwillige ohne vorherige Anmeldung über die Plattform tatkräftig ans Werk. Insgesamt betätigten sich beim siebten Freiwilligentag rund 4.500 Helfer.

In vielen Orten erhielten die gemeinnützigen Einrichtungen tatkräftige Unterstützung von Unternehmen. So spendeten Firmen Materialien, brachten ihr Know-how ein oder spuckten selbst in die Hände. Erstmals beim Freiwilligentag Metropolregion Rhein-Neckar gab es auch „kontaktlose“ digitale Angebote in Form von Online-Seminaren, zum Beispiel zur Stärkung des Vereinswesens.
Für viele Helfer und gemeinnützige Einrichtungen steht bereits jetzt fest, dass sie auch beim nächsten Freiwilligentag am Samstag, 17. September 2022, wieder das blaue „Wir schaffen was“-Shirt überstreifen werden. laub/ps

Zum Freiwilligentag:
Der Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar wurde 2008 zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements im Dreiländereck Baden-Hessen-Pfalz ins Leben gerufen. Unter dem Motto „Wir schaffen was“ wird er seitdem alle zwei Jahre am dritten Samstag im September durchgeführt. Er ist eingebettet in die bundesweite Woche des bürgerschaftlichen Engagements und war mit zuletzt 7.500 Teilnehmern die bundesweit größte Veranstaltung dieser Art. Die Kommunen in den 15 Stadt- und Landkreisen der Metropolregion fungieren als lokale Schnittstelle zu den Projektanbietern und ehrenamtlichen Helfern.

Weitere Beiträge aus der Metropolregion Rhein-Neckar gibt es unter www.wochenblatt-reporter.de/mrn

Autor:

Laura Braunbach aus Ludwigshafen

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