Mannheimer Projekt „HaLT“ fördert verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol bei Jugendlichen
Noch ehrenamtliche Helfer gesucht

Im Rahmen der Jugendschutzaktionen sprechen die Teams neben Jugendlichen und jungen Erwachsenen auch Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen an und diskutieren mit ihnen über das Thema Alkohol.
  • Im Rahmen der Jugendschutzaktionen sprechen die Teams neben Jugendlichen und jungen Erwachsenen auch Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen an und diskutieren mit ihnen über das Thema Alkohol.
  • Foto: Stadt Mannheim
  • hochgeladen von Christian Gaier

Mannheim. Die Jugendschutzteams des Alkoholpräventionsprojekts „HaLT – Hart am Limit“ für Jugendliche und junge Erwachsene sind beim Mannheimer Stadtfest wieder im Einsatz. Hierfür werden noch ehrenamtliche Helfer gesucht.Auch in diesem Jahr werden beim Mannheimer Stadtfest am 25. und 26. Mai, jeweils ab circa 17 Uhr, wieder Aktionen zum Jugendschutz organisiert. Die Maßnahmen sind Teil des kommunalen Alkoholpräventionsprojekts „HaLT“, was für „Hart am LimiT“ steht. Das Projekt zielt darauf ab, Jugendliche vor exzessivem Alkoholkonsum und dessen Folgen zu schützen. Die Aktionen werden unter Federführung des Beauftragten für Suchtprophylaxe, Dr. Timo Kläser, Fachbereich Gesundheit, der Stadt Mannheim gemeinsam mit Kooperationspartnern des AWO-Kreisverbandes Mannheim e.V., der Kriminalprävention des Polizeipräsidiums Mannheim, dem Fachbereich Sicherheit und Ordnung sowie dem städtischen Jugendamt organisiert. Des Weiteren werden sie von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, den sogenannten Peers, unterstützt.Im Rahmen der Jugendschutzaktionen sprechen die Teams neben Jugendlichen und jungen Erwachsenen auch Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen an und diskutieren mit ihnen über das Thema Alkohol. Die Jugendschutz-Aktionen sind schon seit 2008 ein Erfolg und werden seitdem regelmäßig bei Mannheimer Festveranstaltungen angeboten.
Für das Projekt werden noch ehrenamtliche Peers gesucht. Zukünftige HaLT-Peers sollten leicht mit Menschen in Kontakt treten können, keine Schwierigkeiten haben, fremde Jugendliche anzusprechen und eine gefestigte Einstellung zu gemäßigtem Alkoholkonsum haben. Im Gegenzug erhalten die Helferinnen und Helfer eine Peer-Schulung zur Vorbereitung für die Tätigkeit und neben der Aufwandsentschädigung in Höhe von 50 Euro pro Einsatz ein offizielles Zertifikat über die Ausübung der ehrenamtlichen Tätigkeit.
Wer mindestens 18 und jünger als 30 Jahre alt ist und Lust hat, künftig bei den HaLT-Jugendschutzaktionen als Peer mitzuarbeiten, kann sich an das Büro des Beauftragten für Suchtprophylaxe, Dr. Timo Kläser, E-Mail: 53.suchtpraevention@mannheim.de, Tel. 293-9339, wenden, der auch für weitere Rückfragen und Informationen zum Mannheimer HaLT-Projekt zur Verfügung steht.
Nach dem Stadtfest sind die Teams wieder am 20. Oktober bei der Feudenheimer Kerwe im Einsatz. Ziel der Aktionen ist es, zur Einhaltung des Jugendschutzes beizutragen und die Jugendlichen zu einem vernünftigen Alkoholkonsumverhalten zu motivieren. Gemeinsam mit den Festveranstaltern und den Besucherinnen und Besuchern ziehen die Jugendschutz-Teams somit an einem Strang, um Komatrinken vor allem bei Jugendlichen vorzubeugen. (ps)

Autor:

Christian Gaier aus Mannheim

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