SG Notwende sammelt Müll in Oggersheim
Ein Anhänger voller Dreck

Etwa 30 Säcke und zahlreiche größere Gegenstände wie Holz- und Fußboden-Verschnitt sammelten die Helfer in Oggersheim und befreiten die Umwelt so von einer großen Menge an Abfall
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  • Etwa 30 Säcke und zahlreiche größere Gegenstände wie Holz- und Fußboden-Verschnitt sammelten die Helfer in Oggersheim und befreiten die Umwelt so von einer großen Menge an Abfall
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Ludwigshafen-Oggersheim. Die Siedlergemeinschaft Notwende setzt sich gegen die Verschmutzung der Ortsteile Melm und Notwende ein. Am Samstag, 26. März, trafen sich 25 Helfer und sammelten in zwei Stunden etwa 30 Säcke voller Müll im Wohngebiet. Eine Geschichte von Schrott-Rädern, Kübeln voller Beton und einem Berg Kleidung.

Von Kim Rileit

Dem Aufruf der Siedlergemeinschaft folgten junge und ältere Anwohner. Vom Treffpunkt an der Kleingartenanlage im Brückelgraben ging es los. Vorstandsmitglied Armin Roth gab die Marschrouten vor. Gesammelt wurde in Oggersheim in der Rheinhorststraße, zwischen der Buschwegbrücke und dem Netto-Markt, am Weidenschlag, am Melmweiher und in Wohngebiet Melm.

Die Helfer der Siedlergemeinschaft BASF-Notwende halten Ausschau nach Müll, der unachtsam oder mutwillig in der Natur entsorgt wurde. Hier vor der Karl-Kreuter-Schule in der Oggersheimer Notwemde
  • Die Helfer der Siedlergemeinschaft BASF-Notwende halten Ausschau nach Müll, der unachtsam oder mutwillig in der Natur entsorgt wurde. Hier vor der Karl-Kreuter-Schule in der Oggersheimer Notwemde
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"Ohne Werkzeuge nicht erreichbar"

Neben unzähligen Masken und Plastikverpackungen wurden Decken, zwei Fahrräder, Vogelhäuser und Kotbeutel aus der Natur entfernt. Besonders intensiv verschmutzt war der östliche Bereich des Weidenschlags und des angrenzenden Wäldchens. Auch das Gestrüpp hinter der Jakobuskirche entpuppte sich als großes Depot für wilde Müllablagerungen: Zwei Säcke voller Kleidung, Plastikflaschen und ein Fahrrad konnten die fleißigen Helfer bergen. „Einen recht großen Teil des Mülls konnten wir nicht bergen, da er ohne größere Arbeiten und Werkzeuge nicht erreichbar war“, berichtet Kim Rileit, Pressewart der Siedlergemeinschaft. Kein Verständnis haben die Helfer für Müll, der auf die Deponie gehört: Parkett-Verschnitt, behandeltes Holz oder ganze Fahrräder, die kurzerhand in ein Gebüsch geworfen wurden.

Müll "in jedem Winkel" zu finden

„Ärgerlich sind immer wieder die nie enden wollende Menge an Zigaretten und Masken, die sich in jedem Winkel des Wohngebiets finden lassen“, so Rileit weiter. Die Helfer stellten die vollen Säcke und gefundenen Gegenstände am Straßenrand ab, wo sie vom Siedler-Anhänger aufgesammelt wurden.

Rosa Tüten, um den weggeworfenen Müll zu entsorgen. Behilflich ist eine Greifzange
  • Rosa Tüten, um den weggeworfenen Müll zu entsorgen. Behilflich ist eine Greifzange
  • Foto: Kim Rileit
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Leider musste das gemütliche Beisammensein im Anschluss erneut ausfallen. Für die Verpflegung stellten die Siedler ihren Helfer Getränke und Snacks zur Verfügung. Greifzangen, Müllsäcke und Handschuhe stellten die Wirtschaftsbetriebe der Stadt Ludwigshafen. „Eine rundum gelungene Aktion und ich danke nochmals den vielen freiwilligen Sammlern für die Unterstützung“, resümiert Matthias Meier, erster Vorsitzender der Siedlergemeinschaft.  Nach mehr als zwei Stunden des unermüdlichen Sammelns kam eine Anhängerladung an Müll zusammen. kim

Autor:

Kim Rileit aus Bad Dürkheim

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