Schon wieder eine Pleite für den KSC - diesmal in Regensburg
Kein Tor, keine Punkte für die Karlsruher

KSC. Das war nichts, das war zu wenig: Der KSC verliert auch in Regensburg. Wer kein eigenes Tor macht, braucht sich auch nicht zu wundern, wenn am Ende eine Null steht - beim Ergebnis und bei den Punkten. "Ich glaube, dass wir das Spiel in der ersten Halbzeit verloren haben", so Jerôme Gondorf: "Wir waren nicht griffig genug. Dabei wussten wir genau, was auf uns zukommt, dass sie eklig sein werden, dass sie gerne auf Zeit spielen, dass sie gern am Boden liegen. Aber eben auch, dass sie jeden Ball mit 110 Prozent angehen und da haben wir es gerade in der ersten Halbzeit nicht geschafft, dagegenzuhalten", so sein Urteil nach der 0 zu 1-Pleite für den KSC.

Der Kapitän sprach aus, was alle sehen konnten, ob zuhause im TV oder beim gemeinsamen Spielschauen zum Beispiel im "Vogelbräu" in Karlsruhe: Der KSC im schwarzen Dress kommt von Anfang an nicht so recht ins Spiel, Jahn übernahm vor rund 3.000 zugelassenen Zuschauern das Kommando, hatte schon früh erste Gelegenheiten, machte im körperbetonten Spiel gleich Druck, der KSC dafür die Fehler, ist mitunter einen Schritt zu spät dran.

Eichner vertraut zunächst dem (gegenüber dem vergangenen Spiel verändert) folgendem Team: Gersbeck / Thiede, Bormuth, Kobald, Heise / Fröde, Gondorf, Wanitzek / Goller, Hofmann, Kother

Erst nach gut 20 Minuten kommt der KSC langsam in Regensburg „an“, ordnet sein Spiel, aber etliche Zuspiele sind leider zu ungenau, so dass das KSC-Spiel schon im Aufbau hängen bleibt. Der KSC muss im Gegenzug auch körperlich dagegenhalten, was durchaus mit Härte klappt, aber Schiri Lasse Koslowski nicht gefällt: Drei Gelbe Karten, Thiede, Fröde, Heise, für den KSC bis zur 35. Minute. Koslowski unterbricht häufig wegen Fouls, so dass es auch kaum Spielfluss gibt – doch Regensburg zeigt den Tick mehr Willen, dieses Spiel bestimmen zu wollen! "Ich glaube, das klarste Zeichen dafür war dann auch das Gegentor kurz vor der Halbzeit", so Gondorf: "Dann gehst du natürlich statt mit einem 0:0 mit dem 0:1 in die Pause und musst dich hinterfragen wieso, warum, weshalb. Ich glaube, unsere Reaktion in der zweiten Halbzeit war dennoch okay, aber es reicht halt gerade einfach nicht."
Denn nicht überraschend war die Führung für das Heimteam kurz vor der Pause: In der 44. Minute kommt Vrenezi rechts an den Ball, legt schön in die Mitte auf – und Albers kann mit dem Kopf das 1 zu 0 markieren! Zuordnung?

"Schlechteste Halbzeit in diesem Jahr"
"Ich glaube, wir hatten die Woche genug von der Intensität, von der Bereitschaft, vor dem Gesamtpaket Jahn Regensburg gewarnt", so Christian Eichner nach dem Spiel: " Leider haben wir meiner Meinung nach gerade in der ersten Halbzeit nicht das dagegenhalten können, was nötig gewesen wäre, um den Jahn weiter von unserem Tor wegzuhalten." In der Kabine muss es beim KSC eine "deutliche Ansage" gegeben haben, dass das Spiel nach vorne konzentrierter, strukturierter und genauer erfolgen muss. Denn so wie in der ersten Hälfte gespielt wurde, kommt der KSC nicht gerade gefährlich vor das Tor des Jahn! "Wir haben keine zweiten Bälle bekommen über die ganze Halbzeit – dadurch hat der Gegner sukzessive immer mehr Übergewicht bekommen", so Eichner: "Wir hatten keine Ruhe mit der Kugel am Fuß. Und dann schaffen wir es aktuell auch nicht, mit die schlechteste Halbzeit in diesem Jahr dann einfach mal dreckig mit einem 0:0 in die Pause zu bringen."

Spielerwechsel beleben das Geschehen
Dazu soll in der zweiten Halbzeit auch der Spielerwechsel, Choi für Goller und Carlson für Heise, beitragen – der dann auch etwas mehr Schwung bringt. Überraschend die Situation in der 49. Minute, gewissermaßen aus dem Nichts: Jahn-Verteidiger Stolze will die Kugel aus dem 16er schlagen, trifft dabei aber Kobald. Schiri Koslowski zeigt auf den Punkt. Einwand aus dem Kölner Keller: Die Situation wird vom Video-Schiri überprüft: Doch es bleibt dabei, der Elfer wird gegeben.

Ausgleich verpasst
Mittlerweile ist es die 51. Minute, Philipp Hofmann hat die große Chance, den Ausglich mittels Foulelfmeter zu markieren, doch Jahn-Keeper Meyer konnte den Schuss parieren, ahnte die Seite. Sehr schade: Wenn man aus dem Nichts so eine Chance bekommt, muss man sie auch nutzen.Etwas Hektik danach, in der 55. Minute gibt’s die nächsten Karten – auch für Hofmann, der sicherlich noch etwas gefrustet ist von seinem Fehlschuss!

Erfreulich aber, der KSC geht in der zweiten Hälfte deutlich engagierter an die Aufgabe. Die Pausenansprache hat sichtlich aufgerüttelt! Das Spiel ist lebhafter jetzt, weil der KSC auch mitspielt – aber wie in den vergangenen Spielen: Dem KSC fällt in Sachen Offensive zu wenig ein. Das ist mitunter nach dem Motto „Nimm Du ihn, ich hab ihn sicher.“ Wanitzek geht in der 67. Minute, dafür kommt Gueye, der noch mehr Impulse nach vorne setzen soll. Beide Teams haben den „Hauch“ von Chancen, die aber nicht so richtig zwingend sind. In der 81. Minute bekommt Regensburgs Gimber Gelb-Rot, der KSC spielt die letzten gut zehn Minuten in Überzahl.

Auch in Überzahl nicht viel Zwingendes
Von wegen, in Überzahl läuft es leichter, es bedeutet, dass man das Spiel nochschneller machen muss, mehr die Räume nutzt, den Gegner laufen lassen muss ... In der 85. Minute soll die Überzahl mittels Brechstange ausgenutzt werden, Lorenz kommt für Kother, der Ball muss nach vorne, die Uhr tickt unerbittlich runter! Der KSC im Vorwärtsgang, Kopfball Hofmann wieder, aber der Jahn-Keeper hat keine Probleme damit! Es gibt 4 Minuten Nachspielzeit. Vor mit der Kugel kann jetzt nur die Devise sein. Ein umständliches Positionen durchspielen ist – auch in Überzahl – da nicht unbedingt das adäquate Mittel!

Die Zeit vergeht, der KSC kommt nicht wirklich zu einer zwingenden Chance.Abpfiff. 0 zu 1. Schade, wieder ist der KSC nicht so richtig in Tritt gekommen, hat wieder verloren, wieder kein Tor gemacht. "Auf Strecke haben wir dann zwar viele Strafraumaktionen, auch Aktionen rund um den Sechzehner herum, gehabt, allerdings wie die letzten Spiele auch ohne den Gegner vor große Probleme zu stellen", konstatiert Trainer Eichner: "Und dadurch ist der Sieg in Summe auch völlig in Ordnung."

Verdiente Niederlage
Ein trauriges Zitat zu einem Spiel, das viele Fans auch verärgert, denn in den Kommentaren vor dem Spiel war deutlich zu lesen, dass sich das Team ja schon viel vorgenommen habe, aber meist nie etwas geliefert hätte. In der Tat: Das Team hatte sich viel vorgenommen – aber leider nicht viel davon auf dem Rasen umsetzen können. Vor allen Dingen in der ersten Halbzeit konnte, drücken wir es mal freundlich aus, nicht viel gezeigt werden. "Natürlich haben wir uns vorgenommen mit drei Punkten nach dem heutigen Spieltag in die Länderspielpause zu gehen - aber das hat wieder mal nicht geklappt", so Gondorf: "Aber nichtsdestotrotz bleiben wir positiv. Wir wissen, was wir falsch machen, wir wissen aber auch, was wir gut machen und daran müssen wir weiterarbeiten. Und dann ist mir nicht bange, dass wir auch endlich mal Punkte einfahren werden." Problem dabei: Es sollte demnächst mal passieren, denn aktuell steckt der KSC weiter im Tabellenkeller fest!

Die nächste Aufgabe für die Jungs von Trainer Eichner steht erst am 17. Oktober an, dann im Wildpark im badischen Derby gegen Sandhausen!

Autor:

Jürgen Therm aus Karlsruhe

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