Erst Smartphone, dann Sprit aus: Autofahrerin sorgt auf A6 für Chaos
- Die Polizei stoppte die Fahrt unmittelbar und führte eine Kontrolle durch
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Kaiserslautern/A6. Am Dienstagnachmittag, 23. September 2025, stellte eine Streife der Autobahnpolizei Kaiserslautern auf der A6 in Fahrtrichtung Saarbrücken ein Fahrzeug fest, das in auffälliger Weise unsicher geführt wurde. Die Fahrerin wechselte mehrfach die Spur und geriet dabei über die gesamte dreispurige Fahrbahn. Bei einer Parallelfahrt stellten die Beamten fest, dass die Frau stark durch ihr Smartphone abgelenkt war.
Sie achtete derart wenig auf den Verkehr, dass sie beinahe mit dem Streifenwagen kollidierte. Die Polizei stoppte die Fahrt unmittelbar und führte eine Kontrolle durch. Die Fahrzeugführerin räumte die Handynutzung ein, zeigte sich jedoch uneinsichtig. Nach Abschluss der Kontrolle durfte sie ihre Fahrt zunächst fortsetzen.
Wenige Minuten später meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer über Notruf, dass ein Pkw mitten auf der Fahrbahn der A6 in Richtung Saarbrücken zum Stillstand gekommen sei. Durch das stehende Fahrzeug entstand ein erheblicher Rückstau. Als die eingesetzte Streife den Einsatzort erreichte, stellte sie fest, dass es sich erneut um das zuvor kontrollierte Fahrzeug handelte.
Die Ursache für den Stillstand war ein leerer Tank. Da auf diesem Streckenabschnitt keine Standspur vorhanden ist, schoben die Beamten das Auto in die nächstgelegene Nothaltebucht. Im Anschluss wurde die Fahrerin zur Tankstelle gebracht, um die gefährliche Staubildung so schnell wie möglich zu beseitigen.
Die Frau muss mit Bußgeldern im mittleren dreistelligen Bereich sowie mit Kosten für den Polizeieinsatz rechnen. Der Vorfall verdeutlicht einmal mehr die erheblichen Gefahren, die durch Ablenkung im Straßenverkehr entstehen. Die Autobahnpolizei Kaiserslautern weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich auf das geltende Verbot der Handynutzung während der Fahrt hin. rav/pastkl
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |
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