Weniger Lust aufs Shoppen: Händler beklagen schwaches Ostergeschäft
- Der Handel rechnet mit einem rückläufigen Ostergeschäft. (Archivbild)
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Rheinland-Pfalz. Wer vor Ostern einkaufen will, findet vielerorts ruhigere Geschäfte als in den vergangenen Jahren. Nach Einschätzung des Handelsverbands Rheinland-Pfalz ist die Kauflaune deutlich gedämpft.
„Die Kauflaune ist zurzeit sehr eingebremst“, sagte Hauptgeschäftsführer Thomas Scherer. Der Verband rechne wie der Bundesverband insgesamt mit einem rückläufigen Ostergeschäft. Das betreffe auch Rheinland-Pfalz und das Saarland.
Weniger Kundschaft in vielen Geschäften
Nach Angaben des Verbands herrscht in vielen Läden derzeit weniger Betrieb als in früheren Jahren rund um das Osterfest. Besonders kleinere Spielsachen würden häufiger online gekauft.
Auch klassische Osterartikel verkaufen sich laut Handel derzeit schwächer. Vor allem Süßwaren und Schokolade seien wegen gestiegener Preise bei vielen Verbraucherinnen und Verbrauchern weniger gefragt.
Mehrere Kostenfaktoren setzen Handel unter Druck
Neben der zurückhaltenden Nachfrage kämpft der Einzelhandel mit steigenden Ausgaben. Dazu zählen laut Verband unter anderem:
- höhere Einkaufskosten für Waren
- gestiegene Energiepreise
- mehr Ausgaben für Mieten und Personal
Zusätzlich verschärfen sehr günstige Angebote von Plattformen aus Drittstaaten den Wettbewerb. Diese setzten sowohl stationäre Händler als auch Onlinehändler mit Sitz in Deutschland und der EU unter Druck. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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