Niedrigwasser am Rhein: Rheinland-Pfalz fordert schnellere Vertiefung für die Schifffahrt
- Der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Michael Ebling (SPD) fordert mehr Tempo bei der Rheinvertiefung. (Symbolbild)
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Rheinland-Pfalz. Das Land drängt auf schnellere Schritte bei der Vertiefung des Mittelrheins. Wirtschaftsminister Michael Ebling forderte vor der Niedrigwasser-Konferenz in Bonn vom Bund mehr Tempo.
Der SPD-Politiker verwies auf die Folgen des Klimawandels und auf die Bedeutung des Flusses für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts. Nach seinen Worten brauche es schnellere Fortschritte bei der sogenannten Abladeoptimierung, also der Rhein-Vertiefung.
Land fordert mehr Personal und Geld
Nach Einschätzung Eblings reicht es nicht, nur über die Lage zu beraten. Auch die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes müsse personell und finanziell angemessen ausgestattet werden.
Rheinland-Pfalz setze sich nach Angaben des Ministers seit Jahren gemeinsam mit Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen für eine raschere Umsetzung ein. Ebling mahnte, dass es wegen des Klimawandels voraussichtlich nicht das letzte Niedrigwasser in diesem Jahr geben werde.
Konferenz am Donnerstag in Bonn
Wegen des historischen Niedrigwassers am Rhein hat Bundesverkehrsminister Steffen Bilger für Donnerstag, 6. August, zu einer Fachkonferenz nach Bonn eingeladen. Ebling begrüßte zwar, dass der Bund den Ernst der Lage erkannt habe. Zugleich machte er deutlich, dass aus Sicht des Landes jetzt schneller gehandelt werden muss. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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