Entlastung für Eigentümer: Rheinland-Pfalz will Straßenausbaubeiträge abschaffen

CDU und SPD haben sich auf eine Koalition geeinigt. | Foto: Boris Roessler/dpa
  • CDU und SPD haben sich auf eine Koalition geeinigt.
  • Foto: Boris Roessler/dpa
  • hochgeladen von Cornelia Bauer

Rheinland Pfalz. Grundstückseigentümer sollen künftig nicht mehr für den Ausbau von Straßen zur Kasse gebeten werden. In Rheinland Pfalz sollen die Straßenausbaubeiträge nach dem Willen der neuen Landesregierung in der kommenden Legislaturperiode vollständig abgeschafft werden.

Das kündigte der designierte Ministerpräsident Gordon Schnieder von der CDU an. CDU und SPD hätten sich darauf verständigt, die Beiträge schrittweise zu beenden. Ziel sei eine komplette Abschaffung bis zum Ende der Legislaturperiode.

Schrittweise Abschaffung geplant

Nach Angaben Schnieders soll der Weg dorthin in mehreren Etappen erfolgen. Andere Bundesländer hätten diesen Schritt ebenfalls schrittweise umgesetzt. Eine sofortige Abschaffung sei derzeit nicht vorgesehen.

Schnieder betonte, das Ziel sei eindeutig. „Das Ziel ist klar. Der Weg dahin, dass es auf einmal gehen wird, das müssen wir dann auch anerkennen, dass es so nicht funktioniert. Aber wir gehen diesen Weg.“

Belastung für Eigentümer bislang üblich

Bislang müssen Grundstückseigentümer in Rheinland Pfalz finanziell zum Ausbau von Straßen beitragen. Das geschieht über sogenannte wiederkehrende Straßenausbaubeiträge. Dabei beteiligen sich Anwohner regelmäßig an Kosten für Sanierungen oder Verbesserungen von Straßen in ihrer Gemeinde.

Nach Darstellung der CDU ist Rheinland Pfalz derzeit das einzige Bundesland, in dem diese Form der Beiträge noch verpflichtend erhoben wird.

Was sich für Eigentümer ändern könnte

Mit der geplanten Reform könnte sich für viele Haus und Grundstückseigentümer langfristig eine finanzielle Entlastung ergeben.

  • Keine verpflichtenden Beiträge für künftige Straßenausbauten
  • Schrittweise Umstellung im Laufe der Legislaturperiode
  • Neue Finanzierung der Maßnahmen über andere öffentliche Mittel möglich

Wie genau die Finanzierung künftig organisiert wird, soll im Zuge der Gesetzgebung festgelegt werden. dpa/red

Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

Cornelia Bauer auf Facebook

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

79 folgen diesem Profil
Kommentare sind deaktiviert.

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.