Drei automatische Krane für Ulm-Dornstadt montiert

Symbolbild: Die Deutsche Bahn erweitert ihr Güterterminal in Ulm-Dornstadt mit drei vollautomatischen Portalkranen. Dadurch sollen künftig mehr Container von der Straße auf die Schiene wechseln. | Foto: Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben
  • Symbolbild: Die Deutsche Bahn erweitert ihr Güterterminal in Ulm-Dornstadt mit drei vollautomatischen Portalkranen. Dadurch sollen künftig mehr Container von der Straße auf die Schiene wechseln.
  • Foto: Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben
  • hochgeladen von Jens Vollmer

Ulm-Dornstadt. Für Menschen in der Region soll der Ausbau des Güterterminals langfristig weniger Lastwagenverkehr auf den Straßen bringen. Die Deutsche Bahn hat dort drei neue Portalkrane für das zweite Modul des kombinierten Umschlagterminals montiert.

Container sollen künftig automatisch wechseln

Die drei Krane sind das Herzstück der Erweiterung. Sie sollen Container künftig vollautomatisch zwischen Lkw und Güterzügen verladen. Dabei kommen die Anlagen ohne Krankabine und ohne besetzten Kranführerstand aus. Gesteuert werden sie zentral. Für Notfälle ist ein Fernsteuerstand vorgesehen.

Wie die Deutsche Bahn mitteilt, kann das Terminal nach dem Ausbau bis zu 300.000 Ladeeinheiten pro Jahr umschlagen. Das soll mehr Gütertransporte von der Straße auf die Schiene verlagern.

  • Jeder Kran ist rund 26 Meter hoch und 48 Meter breit.
  • Eine Anlage wiegt etwa 360 Tonnen.
  • Container mit bis zu 41 Tonnen Gewicht können bewegt werden.
  • Vier neue Umschlaggleise sind jeweils 720 Meter lang.

Technik soll bis Mai eingebaut sein

Die Stahlkonstruktionen der Krane wurden innerhalb von weniger als zwei Wochen aufgerichtet und montiert. Bis Mai soll die technische Ausrüstung folgen. Die Anlagen verfügen laut Bahn über Steuerungs- und Assistenzsysteme. Eine „Soft-Landing“-Technik soll dafür sorgen, dass Container beim Absetzen leiser aufsetzen.

Probebetrieb ist für Mitte nächsten Jahres geplant

Der Probebetrieb soll voraussichtlich Mitte nächsten Jahres beginnen. Noch im selben Jahr könnten erste Teile der Erweiterung schrittweise in Betrieb gehen. Vollständig abgeschlossen sein sollen die Arbeiten voraussichtlich zwei Jahre später.

Die Investition beläuft sich auf rund 148 Millionen Euro. Die Europäische Union unterstützt das Projekt über das Förderprogramm „Connecting Europe Facility – Military Mobility“. Nach Angaben der Deutschen Bahn sollen durch den Ausbau jährlich rund 22,4 Millionen Lkw-Kilometer auf der Straße entfallen. Zudem rechnet das Unternehmen mit rund 16.790 Tonnen weniger CO₂ pro Jahr.

Autor:

Verkehr im Südwesten: Auto, Bahn & Baustellen aus Mannheim

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Folgen Sie diesem Profil als Erste/r
Kommentare sind deaktiviert.

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.