73 Millionen Euro Schaden: Unwetter treffen Rheinland-Pfalz hart
- Die Folgen von Unwettern sind oft teuer für Versicherungen und Hausbesitzer. (Archiv)
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Rheinland-Pfalz. Unwetter haben im Jahr 2025 in Rheinland-Pfalz hohe Schäden verursacht. Versicherungen registrierten insgesamt rund 73 Millionen Euro an versicherten Schäden durch Starkregen, Überschwemmungen, Sturm und Hagel.
Nach Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft wurden etwa 37.000 Schadensfälle gemeldet. Die Zahlen erfassen nur Schäden, die tatsächlich versichert waren.
Besonders teuer waren Schäden durch sogenannte Elementargefahren wie Überschwemmungen oder Starkregen. Im Durchschnitt lag der Schaden hier bei rund 4.400 Euro pro Fall. Bei Sturm- und Hagelschäden betrug der durchschnittliche Versicherungsaufwand etwa 1.700 Euro. Das erklärte GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen.
Viele Gebäude im Land sind jedoch weiterhin nicht gegen solche Risiken abgesichert. Nach Angaben des Verbandes verfügen nur etwa 59 Prozent der Wohngebäude über eine Versicherung gegen Überflutung und andere Elementarschäden. In der üblichen Wohngebäudeversicherung sind Schäden durch Sturm und Hagel meist automatisch enthalten. Überschwemmungen oder Starkregen müssen dagegen oft zusätzlich versichert werden.
Deutschlandweit Schäden in Milliardenhöhe
Auch bundesweit verursachten Unwetter hohe Kosten. Sturm, Hagel und weitere Wetterereignisse führten in der Sachversicherung zu Schäden von rund 1,4 Milliarden Euro. Das sind etwa drei Milliarden Euro weniger als im Jahr zuvor.
Der Grund liegt laut Versicherungswirtschaft darin, dass es 2025 keine großflächigen Überschwemmungen gab. Mehr als zwei Drittel der Schäden entstanden dennoch durch Sturm und Hagel. Diese machten rund eine Milliarde Euro aus. Überschwemmungen, Starkregen und andere Elementarschäden summierten sich auf etwa 400 Millionen Euro. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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