Weniger Niesen bei Heuschnupfen: Diese Blumen gelten als pollenarm
- Blumenstrauß als Aufmerksamkeit: Für Pollenallergiker sind Sorten wie Rosen geeignet.
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Pollenallergie in der Wohnung. Niesen, juckende Augen oder Halskratzen können auch durch einen Blumenstrauß im Wohnzimmer ausgelöst werden. Bestimmte Schnittblumen verteilen Pollen in Innenräumen und können bei Menschen mit Heuschnupfen allergische Beschwerden verstärken. Darauf weist der Deutsche Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte hin.
Treten typische Symptome wie Niesen, kratzender Hals oder tränende Augen auf, kann laut Fachleuten bereits eine Vase mit stark pollenhaltigen Blumen der Auslöser sein. In solchen Fällen hilft es oft, den Strauß aus dem Wohnraum zu entfernen.
Diese beliebten Schnittblumen können Beschwerden auslösen
Wer Heuschnupfen hat, reagiert häufig besonders empfindlich auf Blüten mit vielen frei zugänglichen Pollen. Problematisch können vor allem Pflanzen aus der Familie der Korbblütler sein.
Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit weist auf mögliche Kreuzreaktionen hin. Wer etwa allergisch auf Beifuß reagiert, kann auch bei anderen Korbblütlern Symptome entwickeln.
Zu dieser Pflanzenfamilie gehören unter anderem:
- Sonnenblumen
- Goldrute
- Chrysanthemen
- Kamille
- Margeriten
- Astern
Gerade diese Blumen werden häufig als Schnittblumen verkauft und landen deshalb schnell in Wohnräumen.
Pollenarme Blumen gelten als bessere Wahl
Viele beliebte Zierblumen gelten dagegen als vergleichsweise allergikerfreundlich, weil sie nur wenig Pollen abgeben oder ihre Pollen stärker gebunden sind. Die "Plants & Flower Foundation Holland" nennt mehrere Beispiele, die in Sträußen für empfindliche Personen oft besser vertragen werden.
Dazu zählen unter anderem:
- Rosen
- Pfingstrosen
- Nelken
- Gerbera
- Hortensien
- Löwenmäulchen
- Iris
- Tulpen
- Clematis
- Orchideen
Für Haushalte mit Heuschnupfen kann es daher sinnvoll sein, beim Blumenstrauß eher auf pollenarme Sorten zu achten oder im Blumengeschäft gezielt nach allergikerfreundlichen Zusammenstellungen zu fragen. dpa/red
Autor:Sarah Isele aus Mannheim-Nord |