Unsichere Kindersitze erkennen: Diese Modelle fallen durch
- Sicherheitsrisiko im Crashtest: Acht Kindersitze zeigten gravierende Mängel und versagten im Frontalaufprall.
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Kindersitz-Sicherheit. Ein aktueller Test der Stiftung Warentest zeigt, dass mehrere Autokindersitze bei einem Frontalaufprall versagen können. Für Familien kann das entscheidend sein, weil sich einige der Modelle noch im Online-Handel finden und im Alltag genutzt werden.
In einem laufenden Test sind acht Sitze wegen schwerer Sicherheitsmängel durchgefallen. Im Crashtest rissen sie von ihrer Basis oder boten keinen ausreichenden Schutz für das Kind. Stiftung Warentest rät deshalb, die betroffenen Modelle nicht mehr zu verwenden.
Sieben der Sitze sind baugleiche Varianten des Modells Reecle 360 (ZA 10 i-Size). Bereits im Oktober hatte die Stiftung vor diesem Modell gewarnt. Im Test riss die Sitzschale in rückwärtsgerichteter Position beim simulierten Frontalaufprall von der Basis ab und schleuderte mit dem Testdummy durch das Fahrzeug.
Mehrere Marken nutzen denselben Sitz
Besonders problematisch ist laut Stiftung Warentest, dass die Sitze unter verschiedenen Markennamen verkauft werden. Vor allem im Online-Handel tauchen sie in unterschiedlichen Varianten auf, obwohl die Konstruktion identisch ist.
Ob ein Sitz betroffen ist, lässt sich über die Zulassungsnummer prüfen. Sie steht auf einem orangefarbenen Prüfsiegel am Sitz, meist an der Seite oder an der Unterseite.
Folgende Kennzeichnung weist auf die problematischen Modelle hin:
- Zulassungsnummer: E8 0313715
Auch eine Babyschale fällt im Crashtest durch
Neben den Klon-Modellen fiel auch die Babyschale Kinderkraft Mink Pro 2 in Kombination mit der Basisstation Mink FX2 durch. Auch hier löste sich die Schale beim simulierten Frontalcrash von der Basis.
Nach Angaben der Stiftung Warentest sollten diese Sitze nicht weiter genutzt werden. Für die Babyschale Mink Pro 2 bietet der Hersteller Kinderkraft einen kostenlosen Umtausch oder eine vollständige Rückerstattung an. Der Hersteller der baugleichen Reecle-Sitze, die chinesische Firma Yangzhou Lettas Baby Product CO., LTD, verwies laut Stiftung Warentest zuletzt auf sein Kundenserviceteam.
Für Familien mit kleinen Kindern lohnt sich deshalb ein kurzer Blick auf das Prüfsiegel am Kindersitz, um die Zulassungsnummer mit den betroffenen Modellen abzugleichen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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