Temperatursturz in Baden-Württemberg: Eisheilige bringen Regen

Es wird grau und kalt im Südwesten.  | Foto: Katharina Kausche/dpa
  • Es wird grau und kalt im Südwesten.
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Stuttgart. Nach mehreren sonnigen Tagen wird es in Baden-Württemberg wieder deutlich kühler und nasser. Mit Beginn der sogenannten Eisheiligen am Montag, 11. Mai, hat sich das Wetter spürbar umgestellt. Regen, dichte Wolken und kräftiger Wind bestimmen laut Deutschem Wetterdienst das Bild.

Der Deutsche Wetterdienst in Stuttgart meldet zum Wochenstart verbreitet sinkende Temperaturen und teils kräftige Schauer. Spaziergänge ohne Regenschutz sind am Montag kaum empfehlenswert. In vielen Regionen werden Windböen mit bis zu 70 Kilometern pro Stunde erwartet. Für den Schwarzwald gilt zudem eine Dauerregenwarnung. Dort können bis zu 50 Liter Niederschlag pro Quadratmeter fallen.

Regen senkt Waldbrandgefahr

Der viele Niederschlag hat auch eine positive Seite. Nach Angaben des Wetterdienstes sinkt dadurch die zuletzt erhöhte Waldbrandgefahr deutlich.

In der Nacht auf Dienstag, 12. Mai, zieht der Regen allmählich ab. In höheren Lagen kann er teilweise in Schnee übergehen. Die Temperaturen sinken auf Werte zwischen 6 und minus 1 Grad. Vereinzelt ist Bodenfrost möglich.

Am Dienstag zeigt sich das Wetter wieder freundlicher. Im Nordosten sind etwa vier Sonnenstunden möglich. Im Südwesten sogar bis zu neun Stunden. In der Nacht auf Mittwoch, 13. Mai, droht allerdings erneut örtlicher Bodenfrost.

Mittwoch bringt die beste Wetterphase

Der Mittwoch dürfte laut Deutschem Wetterdienst der trockenste Tag der Woche werden. In tieferen Lagen wie am Rhein sind Temperaturen bis zu 17 Grad möglich. Danach wird es wieder unbeständiger. Am Donnerstag, 14. Mai, und Freitag, 15. Mai, ziehen erneut Regengebiete über Baden-Württemberg.

Warum viele Gärtner die Eisheiligen abwarten

Die Eisheiligen gelten seit Jahrhunderten als mögliche Kältephase Mitte Mai. Vor allem Hobbygärtner achten auf diese Tage, weil Spätfrost junge Pflanzen beschädigen kann. Viele warten deshalb mit empfindlichen Setzlingen im Freien noch einige Tage.

Typischer Zeitraum der Eisheiligen ist etwa vom 11. bis 15. Mai. Dabei handelt es sich jedoch nicht um ein festes Naturgesetz. Meteorologisch ist es eher eine überlieferte Erfahrungsregel aus der Landwirtschaft.

Für Garten und Balkon bedeutet das oft eine einfache Vorsichtsmaßnahme.

  • Empfindliche Pflanzen erst nach Mitte Mai dauerhaft ins Freie setzen
  • Junge Triebe bei Frostgefahr abdecken
  • Topfpflanzen über Nacht geschützt aufstellen

Ob sich die Eisheiligen in einem Jahr tatsächlich mit Frost bemerkbar machen, variiert. In diesem Jahr bringt die Wetterphase zumindest zunächst deutlich kühlere Luft und viel Regen nach Baden-Württemberg. dpa/red

Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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