Spam-Anruf: So verhalten Sie sich wenn Sie ihn entgegennehmen
- Bei Spam-Anrufen ist besonders das richtige Verhalten wichtig
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Verhalten bei Spam-Anruf. Die Menge der Spam-Anrufe steigt in den letzten Jahren rasant an. Bei einigen Nummern ist sofort erkennbar, dass es sich um Spam handelt, bei anderen wiederum nicht. Wie verhält man sich bei einem Spam-Anruf, wenn man rangegangen ist?
Viele Nummern, von denen Spam-Anrufe ausgehen, sind bereits mehr als bekannt. Doch ständig klingelt das Telefon mit einer neuen Nummer auf dem Display und teilweise ist nicht zu erkennen, ob es sich um Spam handelt, oder nicht. Sollte es sich bei einem entgegengenommenen Anruf mal doch um Spam handeln, ist das richtige Verhalten gefragt.
Wie man sich bei angenommenen Spam-Anruf verhalten sollte
Es gibt eine lange Liste mit Nummern, bei denen man bereits an der Vorwahl Spam erkennen kann. Bei manchen Nummern ist das jedoch nicht immer eindeutig. Der einfachste und beste Weg ist es, fremde Nummern zu ignorieren und im Bedarfsfall die Nummer im Anschluss zu googeln. Ergibt die Google-Suche eine Spam-Nummer, kann man diese direkt auf dem Telefon blockieren.
Man sollte bei unbekannten Nummern niemals den Eindruck erwecken, dass die eigene Telefonnummer "aktiv" ist, da es sonst zu weiteren Anrufen und Telefon-Terror kommen kann. Zusätzlich sollte man unbekannte Nummern, bei denen auch eine Google-Suche nicht weiterhelfen kann, unter keinen Umständen zurückrufen. Es könnte sich um teure Premium-Nummern handeln. Sollte man bei einem Spam-Anruf doch mal abheben, sollte man folgende Punkte beachten:
- kein langes Gespräch führen: sofort auflegen, keine Fragen beantworten und keine sensiblen Daten preisgeben
- das Wort "Ja" vermeiden: Die Verbraucherzentrale rät, Fragen auf keinen Fall mit "Ja" zu beantworten, egal auf welche Frage. Eine Zustimmung könnte aufgezeichnet und später für Betrugsmaschen manipuliert oder als Vertragszustimmung missbraucht werden
- Anrufdaten notieren: Nummer, Datum, Uhrzeit, Name des Anrufers und Inhalt
- Nummer blockieren
Wie kann man sich vor Spam-Anrufen schützen?
Spam-Anrufe sind häufig schwer abzuwenden. Versuchen es die Betrüger doch häufig mit verschiedenen Nummern. Zudem ist es schwieriger geworden, Spam-Anrufe von richtigen Vertretern von beispielsweise Energie- oder Telekommunikationsanbietern zu unterscheiden. Da Betrüger mit moderner Technik und KI diese Anrufe täuschend echt gestalten können.
Neben dem Blockieren von gezielten Nummern auf dem Telefon gibt es laut Öko-Test weitere technische Maßnahmen, um sich vor Spam-Anrufen zu schützen:
- Anbieter-Filter: Viele Mobilfunkanbieter bieten Filterfunktionen an, die verdächtige Anrufe automatisch blockieren und mit einem Warnhinweis ausrüsten
- Robinson- und Sperrlisten: Man kann sich in offizielle Sperrlisten eintragen lassen, damit die eigene Nummer für unerwünschte Werbeanrufe gesperrt wird. Das verhindert jedoch nicht, dass Betrüger anrufen können
- Apps und Datenbanken: Es gibt Apps wie "Clever Dialer", "Truecaller"; oder "Tellows", die helfen können, Spam-Anrufe zu erkennen und zu blockieren
Darüber hinaus sollte man seine eigene Nummer nur an vertrauenswürdige Stellen weitergeben und auf die Angabe bei optionalen Formularfeldern, wie bei Online-Bestellungen, verzichten.
Autor:Sarah Isele aus Mannheim-Nord |
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