Signal auf Zweit-Handy nutzen: So kommen Chats mit

Ein Signal-Messenger-Konto kann jetzt auf mehreren Android-Geräten sowie auf zwei iPhones zugleich benutzt werden. | Foto: Signal/dpa-mag
  • Ein Signal-Messenger-Konto kann jetzt auf mehreren Android-Geräten sowie auf zwei iPhones zugleich benutzt werden.
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Signal auf Zweit-Handy nutzen. Signal lässt sich nun auf mehreren mobilen Geräten parallel verwenden, sodass ein zweites Android-Smartphone, ein Android-Tablet oder ein weiteres iPhone mit demselben Konto genutzt werden kann.

Für den Alltag ist das vor allem praktisch, wenn Messenger-Nachrichten nicht nur auf dem Haupttelefon, sondern auch auf einem Tablet oder Zweitgerät verfügbar sein sollen. Voraussetzung ist bei Android mindestens Signal-Version 8.20 und bei iOS mindestens Version 8.22.

Signal erlaubt mehr Zusatzgeräte auf Android und iPhone

Unter Android kann nun ein Tablet oder ein weiteres Smartphone mit dem eigenen Signal-Konto verbunden werden. Im Apple-Universum lässt sich zusätzlich zu einem iPad nun auch ein zweites iPhone koppeln.

Nach dem Verbinden eines Zusatzgeräts gibt es zwei Wege für den Start:

  • Der Chatverlauf bleibt auf dem neuen Gerät leer.
  • Der Chatverlauf der vergangenen 45 Tage wird lokal verschlüsselt übertragen.
  • Bei der Übertragung können auch Medien wie Fotos und Videos mitkommen.

Chatverlauf der vergangenen 45 Tage kann mitziehen

Die Übertragung der jüngeren Chatverläufe ist vor allem dann hilfreich, wenn ein Zweitgerät nicht nur für neue Nachrichten genutzt werden soll. Ältere Unterhaltungen außerhalb des 45-Tage-Zeitraums werden dabei nicht übernommen.

Wie das Koppeln einzelner Geräte funktioniert, erklärt Signal Schritt für Schritt auf seinen Support-Seiten. Nutzer müssen dafür das Zusatzgerät mit dem bestehenden Konto verbinden und die angebotene Startoption auswählen.

Auf Android-Tablets kann es noch haken

Signal weist darauf hin, dass es auf Android-Tablets vereinzelt noch Probleme geben kann. Genannt werden unter anderem die Einstellungen, die In-App-Kamera und die Unterstützung von Tastaturkürzeln.

Fehlerbereinigungen seien laut den Entwicklern in Arbeit. Praktisch bedeutet die Neuerung: Signal wird für Haushalte mit Zweitgerät, Tablet oder Diensthandy flexibler, auch wenn Android-Tablets derzeit noch nicht überall reibungslos laufen. dpa/red

Autor:

Sarah Isele aus Mannheim-Nord

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